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Arbeitstage-Rechner: Arbeitstage 2026 zählen

Für die Pendlerpauschale oder deine Jahresplanung brauchst du die exakte Zahl deiner Arbeitstage — nicht irgendeine Schätzung. Dieser Arbeitstage-Rechner zählt für jeden Zeitraum und jedes Bundesland genau: Er zieht Wochenenden nach deinem Arbeitsmodell und alle gesetzlichen Feiertage deines Bundeslandes für 2026 automatisch ab. Du wählst Zeitraum, Bundesland und Wochenmodell — und siehst sofort, mit wie vielen Tagen du wirklich planen und was du in der Steuererklärung ansetzen kannst.

Interaktiver Arbeitstage-Rechner

Offizieller BMF- & Gesetzesstand 2026/2027

Live-Berechnung

Startdatum / Input 2: Enddatum (Datumswähler)

Bundesland (Arbeitsort) (Dropdown, Hilfetext: Maßgeblich ist der Arbeitsort, nicht der ...

Wochenmodell (Auswahl: 5-Tage-Woche / 6-Tage-Woche / eigene Wochentage)

optional

Abzuziehende Tage (Urlaub, Krankheit, Homeoffice)

Berechnungsergebnis
Ergebnis-Label 1
2.348,50 €

Exakt ermittelt nach Vorgaben 2026

Detaillierte Aufschlüsselung
Ergebnis-Label 2 642,80 €
Ergebnis-Label 3 1.705,70 €
Effektiver Belastungssatz 27,4 %
Ergebnis exportieren:

Unverbindliche Berechnung. Keine Steuerberatung.

Auf den Punkt: Direkte Antwort

Das Jahr 2026 hat 261 Werktage von Montag bis Freitag. Nach Abzug der bundesweiten Feiertage, die auf Werktage fallen, bleiben bei einer 5-Tage-Woche je nach Bundesland 252 bis 254 Arbeitstage. Der Arbeitstage-Rechner berücksichtigt dein Bundesland automatisch, denn regionale Feiertage wie Fronleichnam, Mariä Himmelfahrt oder der Reformationstag gelten nicht überall — sie machen bis zu 4 Tage Unterschied.

So funktioniert die Berechnung im Arbeitstage-Rechner

Der Rechner arbeitet mit vier Eingaben: Start- und Enddatum deines Zeitraums, dein Bundesland (maßgeblich ist der Arbeitsort, nicht der Wohnort), dein Wochenmodell (5-Tage-Woche, 6-Tage-Woche oder eigene Wochentage) und optional abzuziehende Tage wie Urlaub oder Krankheit.

Die Zählung läuft so: Zuerst werden alle Kalendertage im geschlossenen Intervall gezählt — vom 1. bis zum 5. Januar sind das fünf Tage, nicht vier; Start- und Enddatum zählen beide mit. Dann zieht der Rechner die arbeitsfreien Wochentage deines Modells ab (bei der 5-Tage-Woche alle Samstage und Sonntage).

Danach werden die gesetzlichen Feiertage abgezogen: die neun bundesweiten plus die deines Bundeslandes. Bewegliche Feiertage wie Karfreitag, Ostermontag, Christi Himmelfahrt und Pfingstmontag werden dabei aus dem Osterdatum des Jahres abgeleitet (Gauß'sche Osterformel).

Fällt ein Feiertag auf ein Wochenende, mindert er die Arbeitstage nicht zusätzlich — er war ohnehin kein Arbeitstag.

Optional ziehst du Urlaubs- und Krankheitstage ab. Das ist entscheidend für die Steuererklärung: Das Finanzamt will bei der Pendlerpauschale die tatsächlichen Fahrtage sehen, nicht die theoretischen Arbeitstage.

Bundesland Arbeitstage 2026 (5-Tage-Woche)
Baden-Württemberg, Bayern 252
Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt 253
Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Thüringen 254

Was ändert sich 2026 / 2027?

2026 ist in dieser Hinsicht ein durchschnittliches Jahr: 261 Werktage (Mo–Fr), sieben bundesweite Feiertage auf Werktagen (Neujahr, Karfreitag, Ostermontag, Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, 1. Weihnachtstag).

Der Tag der Deutschen Einheit und der 2. Weihnachtsfeiertag fallen 2026 auf ein Wochenende und kosten deshalb keinen Arbeitstag.

2027 sieht anders aus — rechnerisch: Das Jahr hat ebenfalls 261 Werktage, aber nur fünf bundesweite Feiertage fallen auf Werktage. Neujahr (Freitag), Karfreitag, Ostermontag, Christi Himmelfahrt und Pfingstmontag mindern die Zahl; der 1. Mai, der Tag der Deutschen Einheit und beide Weihnachtsfeiertage fallen aufs Wochenende.

Ergebnis: rund 256 bundesweite Arbeitstage statt 254 — zwei Tage mehr als 2026. Für vertiefende Berechnungen können Sie direkt den Urlaubstage berechnen heranziehen.

Für die Steuer relevant: Die Pendlerpauschale liegt seit 2026 dauerhaft bei 38 Cent ab dem ersten Kilometer.

Beispielrechnung

Nehmen wir Nordrhein-Westfalen, 5-Tage-Woche, ganzes Jahr 2026.

Schritt 1: 261 Werktage (Mo–Fr). Schritt 2: Feiertage auf Werktagen in NRW: Neujahr (Do), Karfreitag (Fr), Ostermontag (Mo), Tag der Arbeit (Fr), Christi Himmelfahrt (Do), Pfingstmontag (Mo), Fronleichnam (Do, 4. Juni), 1.

Weihnachtstag (Fr) = 8 Tage. 261 − 8 = 253 Arbeitstage.

Schritt 3: Für die Pendlerpauschale ziehst du ab, was du nicht gefahren bist: 30 Urlaubstage und 5 Krankheitstage. 253 − 35 = 218 tatsächliche Fahrtage.

Bei 20 km einfacher Strecke und 38 Cent pro Kilometer sind das 218 × 20 × 0,38 € = 1.656,80 € Werbungskosten — ein Betrag, der sich in der Steuererklärung deutlich bemerkbar macht.

Typische Fehler

  1. Werktage und Arbeitstage verwechseln.

Werktage sind Montag bis Samstag (relevant für den Urlaub nach BUrlG), Arbeitstage bei einer 5-Tage-Woche nur Montag bis Freitag. Der Unterschied beträgt rund 50 Tage pro Jahr — wer die falsche Zahl in die Steuererklärung schreibt, liegt meilenweit daneben.

  1. Wohnort statt Arbeitsort wählen.

Das Feiertagsrecht gilt für das Land, in dem die Arbeitsstätte liegt. Wer in NRW wohnt, aber in Rheinland-Pfalz arbeitet, rechnet mit rheinland-pfälzischen Feiertagen.

  1. Urlaub und Krankheit nicht abziehen.

Das Finanzamt erkennt bei der Pendlerpauschale nur tatsächliche Fahrten an. Wer 253 Tage ansetzt, aber 30 Tage Urlaub hatte, riskiert Rückfragen.

  1. Homeoffice-Tage doppelt ansetzen.

Für einen Homeoffice-Tag gibt es entweder die Homeoffice-Pauschale oder die Pendlerpauschale — nicht beides. 5.

Die 230-Tage-Grenze als Anspruch lesen. Die 230 Tage sind eine interne Nichtaufgriffsgrenze der Finanzverwaltung, kein Rechtsanspruch.

Das Finanzamt kann trotzdem Nachweise verlangen — zum Beispiel bei auffällig hohen Werten. 6.

Start- und Enddatum falsch zählen. Gezählt wird das geschlossene Intervall inklusive beider Grenztage.

Wer die Differenz bildet, unterschlägt einen Tag.

Sonderfälle / Ausnahmen

Bayern: Mariä Himmelfahrt (15. August) ist nur in Gemeinden mit überwiegend katholischer Bevölkerung ein Feiertag. 2026 fällt er ohnehin auf einen Samstag und mindert die Arbeitstage nirgends.

Sachsen: Als einziges Bundesland hat Sachsen den Buß- und Bettag (18. November 2026) als Feiertag. Fronleichnam gilt dort nur in bestimmten Gemeinden und wird landesweit nicht abgezogen. Zur optimalen Gesamtplanung empfiehlt sich ergänzend unser praktischer Pendlerpauschale berechnen.

6-Tage-Woche und Schichtmodelle: Der Rechner unterstützt eigene Wochentage — wichtig für Einzelhandel, Pflege und Produktion. Bei der 6-Tage-Woche (Mo–Sa) liegt die Basis bei rund 313 Werktagen vor Feiertagsabzug.

Feiertagsarbeit: Wer an Feiertagen arbeiten muss (§ 9 ArbZG), hat grundsätzlich Anspruch auf einen Ersatzruhetag. Für die Zählung deiner vertraglichen Arbeitstage ändert das nichts — der Feiertag bleibt ein Feiertag.

Mobile Arbeit ohne feste Tätigkeitsstätte: Hier kommt es auf den arbeitsvertraglich vereinbarten Einsatzort an, nicht auf den Ort, an dem du gerade deinen Laptop aufklappst.

Was bedeutet das Ergebnis für dich?

Für die Steuererklärung: Übernimm die Zahl der tatsächlichen Fahrtage (nach Abzug von Urlaub, Krankheit und Homeoffice) in die Anlage N. Lege dir einen Nachweis zurecht — Kalenderausdruck, Arbeitgeberbescheinigung oder Fahrtenbuch — falls das Finanzamt nachfragt, gerade wenn du über 230 Tagen liegst.

Der Arbeitstage-Rechner liefert dir die exakte Zahl für deine Unterlagen.

Für die Planung: Nutze die Monatsübersicht, um Urlaub und Projekte zu verteilen. Der Mai 2026 ist in den meisten Bundesländern der Monat mit den wenigsten Arbeitstagen — ideal für lange Wochenenden mit wenigen Urlaubstagen.

Und für Projektkalkulationen: Rechne nie mit 365 Tagen, sondern mit deiner echten Arbeitstage-Zahl — sonst planst du Kapazität, die es nicht gibt.

Mathematische Formel-Spezifikation

Exakte Berechnungsvorschrift nach Gesetzesgrundlage

- Arbeitstage = Kalendertage im geschlossenen Intervall [von, bis] − arbeitsfreie Wochentage des Modells − Feiertage im Intervall − optionale Abzüge (Urlaub/Krankheit/Homeoffice). - Werktage 2026 (Mo–Fr): 261 (365 Kalendertage − 104 Wochenendtage). - Bundesweite Feiertage: Neujahr, Karfreitag, Ostermontag, Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Tag der Deutschen Einheit, 1. und 2. Weihnachtstag. - Bundesland-Feiertage 2026: BW 12, BY 13 (12 landesweit), BE/BB/HB/HH/MV/NI/SH 10, HE 10, NW 11, RP 11, SL 12, SN 12, ST 11, TH 11 — abzüglich der auf Wochenenden fallenden. - Bewegliche Feiertage: Gauß'sche Osterformel für Ostersonntag; Karfreitag = Ostersonntag − 2, Ostermontag = +1, Christi Himmelfahrt = +39, Pfingstmontag = +50, Fronleichnam = +60. - Ergebnisse 2026 (5-Tage-Woche): BW/BY 252; HE/NW/RP/SL/SN/ST 253; BE/BB/HB/HH/MV/NI/SH/TH 254. - Pendlerpauschale 2026: 0,38 €/km ab dem 1. Kilometer; 230-Tage-Nichtaufgriffsgrenze (intern, kein Anspruch).

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Alles Wissenswerte zu Voraussetzungen, Gesetzen und Besonderheiten

1 Wie viele Arbeitstage hat das Jahr 2026?

261 Werktage von Montag bis Freitag. Nach Abzug der Feiertage bleiben bei einer 5-Tage-Woche je nach Bundesland 252 bis 254 Arbeitstage.

2 Was ist der Unterschied zwischen Werktagen und Arbeitstagen?

Werktage sind alle Kalendertage außer Sonn- und Feiertagen — also meist Montag bis Samstag. Arbeitstage sind deine vertraglichen Arbeitstage, bei einer 5-Tage-Woche Montag bis Freitag. Der Unterschied beträgt etwa 50 Tage pro Jahr.

3 Welches Bundesland muss ich wählen — Wohnort oder Arbeitsort?

Den Arbeitsort. Das Feiertagsgesetz gilt für das Land, in dem deine Arbeitsstätte liegt. Nur bei mobiler Arbeit ohne feste Tätigkeitsstätte zählt der vertragliche Einsatzort.

4 Zählt der Rechner Start- und Enddatum mit?

Ja. Gezählt wird das geschlossene Intervall: Vom 1. bis zum 5. Januar sind das fünf Kalendertage, nicht vier.

5 Wie viele Arbeitstage kann ich für die Pendlerpauschale ansetzen?

Nur die Tage, an denen du tatsächlich zur Arbeit gefahren bist — also Arbeitstage minus Urlaub, Krankheit und Homeoffice-Tage. Das Finanzamt erkennt nur echte Fahrten an.

6 Was bedeutet die 230-Tage-Grenze?

Es ist eine interne Nichtaufgriffsgrenze der Finanzverwaltung: Bis 230 Tage fragt das Finanzamt in der Regel nicht nach. Es ist kein Rechtsanspruch — bei höheren Werten solltest du Nachweise parat haben.

7 Werden Samstage als Arbeitstage gezählt?

Nur wenn du sie in deinem Wochenmodell aktivierst (6-Tage-Woche oder eigene Wochentage). In der Standard-5-Tage-Woche zählen ausschließlich Montag bis Freitag.

8 Wie werden bewegliche Feiertage wie Ostern berechnet?

Aus dem Ostersonntag des jeweiligen Jahres, der mit der Gauß'schen Osterformel bestimmt wird. Davon werden Karfreitag, Ostermontag, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag und Fronleichnam abgeleitet.

9 Was sind Brückentage und sollte ich sie abziehen?

Einzelne Arbeitstage zwischen Feiertag und Wochenende. Für die reine Arbeitstage-Zählung bleiben sie Arbeitstage — ob du sie als Urlaub nimmst, ist deine Planung. Für die Pendlerpauschale zählen nur Tage mit tatsächlicher Fahrt.

10 Gilt Mariä Himmelfahrt in ganz Bayern als Feiertag?

Nein, nur in Gemeinden mit überwiegend katholischer Bevölkerung. 2026 fällt der 15. August auf einen Samstag, sodass er ohnehin keinen Arbeitstag kostet.

Geprüfte Quellen & Rechtsgrundlagen

  • • Feiertagsgesetze der Bundesländer (u. a. HFeiertagsG, sächsische FronleichnamsVO)
  • • Arbeitszeitgesetz (ArbZG), § 9 — gesetze-im-internet.de
  • • Bundesurlaubsgesetz (BUrlG), § 3 Abs. 2 (Werktagsdefinition) — gesetze-im-internet.de
  • • Einkommensteuergesetz: Entfernungspauschale 0,38 € (seit 2026)