DeutschlandRechner Fintech & Steuern 2026
Alltag & Rechner • Geprüfte Rechenlogik 2026/2027

Tvoed-rechner: Dein Gehalt bei Bund und Kommunen

Du arbeitest bei einer Stadt, einem Landkreis, einer Bundesbehörde – oder bewirbst dich gerade dort – und willst wissen, was dir nach Tarif zusteht? Mit diesem tvoed-rechner berechnest du dein Brutto-Gehalt nach der offiziellen TVöD Entgelttabelle 2026: Entgeltgruppe und Stufe wählen, fertig. Der TVöD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst) gilt für den Bund und die Kommunen. Besonders wichtig 2026: Die Jahressonderzahlung wurde neu geregelt – bei kommunalen Arbeitgebern (VKA) beträgt sie jetzt einheitlich 85 Prozent eines Monatsgehalts. Nicht verwechseln: Für die Länder gilt ein anderer Tarif, der TV-L, mit einer eigenen Tabelle. Hinweis: Dieser Rechner dient der Orientierung und ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung. Maßgeblich sind der Tarifvertrag und deine Eingruppierung durch den Arbeitgeber.

Interaktiver Tvoed-rechner

Offizieller BMF- & Gesetzesstand 2026/2027

Live-Berechnung

Tarifbereich wählen (Kommunen/VKA, Bund)

E 1 bis E 15Ü

Entgeltgruppe wählen (E 1 bis E 15Ü)

1 bis 6

Stufe wählen (1 bis 6)

Beschäftigungsumfang in Prozent

Berechnungsergebnis
Ergebnis 1
2.348,50 €

Exakt ermittelt nach Vorgaben 2026

Detaillierte Aufschlüsselung
Ergebnis 2 642,80 €
Ergebnis 3 1.705,70 €
Effektiver Belastungssatz 27,4 %
Ergebnis exportieren:

Orientierungswerte nach der TVöD Entgelttabelle VKA (gültig 01.05.2026–31.03.2027). Keine Steuer- oder Rechtsberatung. Stand: Oktober 2026.

Auf den Punkt: Direkte Antwort

Der TVöD regelt das Gehalt der Tarifbeschäftigten des Bundes und der Kommunen (VKA). Dein Brutto-Gehalt ergibt sich aus Entgeltgruppe (E 1 bis E 15Ü, je nach Tätigkeit) und Stufe (1 bis 6, je nach Berufserfahrung). Die aktuelle Tabelle gilt seit dem 1. Mai 2026 (+2,8 Prozent) und läuft bis 31. März 2027. Beispiel: E 9b Stufe 3 bedeutet bei kommunalen Arbeitgebern 4.203,56 Euro brutto im Monat bei Vollzeit – plus 85 Prozent davon als Jahressonderzahlung.

tvoed-rechner: So funktioniert die Berechnung

Die Logik ist simpel, weil der Tarif sie vorgibt:

Schritt 1: Tarifbereich klären. Kommunale Arbeitgeber (Städte, Gemeinden, Landkreise – VKA) und der Bund nutzen leicht unterschiedliche Tabellenwerte.

Der Unterschied betrifft nur die Gruppen E 1, E 9a, E 9b, E 9c, E 2Ü und E 15Ü – alle anderen Werte sind identisch. Für den Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) sowie die Pflege gelten eigene Tabellen (S und P), für die es Spezialrechner gibt.

Schritt 2: Entgeltgruppe bestimmen. Die Gruppe (E 1 bis E 15Ü) folgt aus deiner Tätigkeit und Qualifikation – nicht aus deiner Berufsbezeichnung.

Zwei Beschäftigte mit demselben Titel können unterschiedlich eingruppiert sein, weil die tatsächlich übertragenen Aufgaben entscheiden.

Schritt 3: Stufe bestimmen. Die Stufe (1 bis 6) spiegelt deine Berufserfahrung wider: Stufe 1 bei Neueinstellung, Stufe 2 nach einem Jahr in Stufe 1, Stufe 3 nach zwei weiteren Jahren, Stufe 4 nach drei, Stufe 5 nach vier und Stufe 6 nach fünf weiteren Jahren.

In E 1 beträgt die Stufenlaufzeit durchgehend vier Jahre. Einschlägige Berufserfahrung kann bei der Einstellung angerechnet werden – dann startest du direkt in einer höheren Stufe.

Schritt 4: Zuschläge addieren. Zum Tabellenentgelt kommen die Jahressonderzahlung (siehe unten), vermögenswirksame Leistungen von 6,65 Euro im Monat und gegebenenfalls Zulagen.

Bei Teilzeit wird das Tabellenentgelt anteilig gezahlt. Steuern und Sozialabgaben sind nicht enthalten – fürs Netto brauchst du einen Brutto-Netto-Rechner.

Die TVöD Entgelttabelle 2026 (VKA)

Gültig vom 1. Mai 2026 bis 31. März 2027. Alle Werte in Euro brutto pro Monat bei Vollzeit (39 Stunden/Woche).

Entgeltgruppe Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Stufe 4 Stufe 5 Stufe 6
E 15Ü – 7.149,93 7.901,07 8.612,70 9.087,16 9.197,81
E 15 5.827,86 6.208,96 6.634,05 7.214,39 7.811,37 8.204,11
E 14 5.298,27 5.643,35 6.094,01 6.594,12 7.151,57 7.551,78
E 13 4.901,11 5.279,32 5.709,87 6.177,31 6.727,38 7.025,87
E 12 4.415,70 4.850,91 5.359,50 5.923,82 6.586,00 6.900,18
E 11 4.269,64 4.669,92 5.046,03 5.454,10 6.012,56 6.326,77
E 10 4.124,53 4.438,16 4.794,69 5.181,37 5.611,95 5.753,35
E 9c 4.010,72 4.290,50 4.594,76 4.922,61 5.275,05 5.527,70
E 9b 3.779,84 4.039,01 4.203,56 4.690,55 4.979,11 5.313,37
E 9a 3.658,61 3.877,94 4.097,67 4.586,77 4.697,43 4.979,97
E 8 3.486,40 3.697,29 3.843,36 3.992,40 4.153,50 4.230,97
E 7 3.294,98 3.537,94 3.682,69 3.828,76 3.969,05 4.045,24
E 6 3.240,30 3.440,25 3.580,46 3.719,22 3.855,50 3.926,20
E 5 3.124,08 3.318,04 3.449,05 3.587,78 3.716,70 3.783,33
E 4 2.994,17 3.190,45 3.355,14 3.457,66 3.560,17 3.620,20
E 3 2.953,13 3.164,20 3.215,57 3.332,99 3.421,10 3.502,81
E 2Ü 2.787,52 3.028,30 3.116,51 3.234,12 3.314,92 3.433,49
E 2 2.767,54 2.975,32 3.027,12 3.101,04 3.263,52 3.433,49
E 1 – 2.534,55 2.568,83 2.611,69 2.651,64 2.754,50

Abweichungen beim Bund: In den Gruppen E 1, E 9a, E 9b, E 9c, E 2Ü und E 15Ü gelten für Bundesbeschäftigte geringfügig andere Beträge (zum Beispiel E 9b Stufe 3: 4.267,03 Euro statt 4.203,56 Euro). Alle übrigen Gruppen sind identisch. Für vertiefende Berechnungen können Sie direkt den TV-L-Rechner: Gehalt im Länderdienst heranziehen.

Jahressonderzahlung 2026 – neu geregelt:

  • Kommunen (VKA): einheitlich 85 Prozent eines Monatsentgelts für alle Entgeltgruppen (neu ab 2026; zuvor gestaffelt 84,51 / 70,28 / 51,78 Prozent).
  • Bund: 95 Prozent (E 1–E 8), 90 Prozent (E 9a–E 12), 75 Prozent (E 13–E 15).
  • Neu: Teile der Jahressonderzahlung können seit 2026 in freie Tage umgewandelt werden.

Was ändert sich 2026?

Die Tarifeinigung von 2025 wirkt in zwei Schritten: Zum 1. April 2025 stiegen die Entgelte um 3,0 Prozent (mindestens 110 Euro), zum 1. Mai 2026 um weitere 2,8 Prozent – das ist die Tabelle oben. Der nächste Schritt ist bereits vereinbart.

Die größte Änderung betrifft die Jahressonderzahlung: Bei den Kommunen wurde die alte Staffelung abgeschafft – seit 2026 gibt es einheitlich 85 Prozent für alle Gruppen. Gerade in den oberen Gruppen (E 13 bis E 15) ist das ein deutlicher Sprung nach oben.

Beim Bund stiegen die Sätze auf 95, 90 und 75 Prozent. Zusätzlich können Beschäftigte Teile der Sonderzahlung gegen freie Tage eintauschen – eine neue Flexibilität, die es so vorher nicht gab.

Zum Vergleich: Im TV-L (Länder) blieb die Jahressonderzahlung unverändert bei den seit 2021 geltenden Sätzen. Wer zwischen TVöD und TV-L schwankt, sollte diesen Unterschied kennen – er macht über das Jahr mehrere tausend Euro aus.

Beispielrechnung: E 9b Stufe 3 (VKA)

Nehmen wir einen Sachbearbeiter in der Stadtverwaltung, Vollzeit, E 9b Stufe 3, kommunaler Arbeitgeber.

Schritt 1: Tabellenwert ablesen – E 9b, Stufe 3 (VKA): 4.203,56 Euro brutto im Monat. Schritt 2: Jahresentgelt aus zwölf Monaten: 4.203,56 × 12 = 50.442,72 Euro.

Schritt 3: Jahressonderzahlung – VKA, einheitlich 85 Prozent: 4.203,56 × 0,85 = 3.573,03 Euro. Schritt 4: Jahresbrutto gesamt: 50.442,72 + 3.573,03 = 54.015,75 Euro.

Zum Vergleich der Stufenwirkung: In Stufe 4 derselben Gruppe wären es 4.690,55 Euro monatlich – der Aufstieg nach drei Jahren in Stufe 3 bringt also knapp 487 Euro mehr pro Monat. Beim Bund läge E 9b Stufe 3 mit 4.267,03 Euro etwas höher als bei der Kommune – ein Detail, das bei der Stellenwahl zählen kann.

Typische Fehler

Fehler 1: TVöD mit TV-L verwechseln. Der häufigste Fehler: Die Tabellen sind verschieden, die Jahressonderzahlung ist verschieden, die Arbeitszeit ist verschieden. TVöD = Bund und Kommunen, TV-L = Länder. Immer mit der Tabelle des eigenen Arbeitgebers rechnen.

Fehler 2: VKA und Bund vermischen. Die meisten Online-Rechner zeigen die VKA-Tabelle. Wer beim Bund arbeitet, braucht in sechs Gruppen (E 1, E 9a–c, E 2Ü, E 15Ü) andere Werte.

Fehler 3: Mit den alten Weihnachtsgeld-Sätzen rechnen. Viele Guides nennen noch 84,51 / 70,28 / 51,78 Prozent – das war gestern. Seit 2026 gelten bei der VKA einheitlich 85 Prozent.

Fehler 4: Die SuE-Tabelle vergessen. Erzieher werden nicht nach der E-Tabelle, sondern nach der S-Tabelle bezahlt (zum Beispiel S 8a Stufe 1: 3.509,44 Euro, plus in der Regel 130 Euro SuE-Zulage). Mit der E-Tabelle rechnest du hier falsch.

Fehler 5: Stufe 1 bei E 1 suchen. Wie im TV-L beginnt E 1 erst bei Stufe 2 – Stufe 1 existiert nicht. Zur optimalen Gesamtplanung empfiehlt sich ergänzend unser praktischer Brutto-Netto-Rechner: was vom TVöD-Gehalt übrig bleibt.

Fehler 6: Brutto für Netto halten. Das Tabellenentgelt ist vor Steuern und Sozialabgaben. Dein Netto hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer und Versicherung ab.

Sonderfälle und Ausnahmen

Sozial- und Erziehungsdienst (SuE): Erzieher, Sozialarbeiter und Kita-Leitungen werden nach der S-Tabelle (S 2 bis S 18) bezahlt, nicht nach der E-Tabelle. Die häufigste Gruppe S 8a startet bei 3.509,44 Euro (Stufe 1); hinzu kommt meist die SuE-Zulage von 130 Euro im Monat.

Dafür gibt es einen eigenen Spezialrechner.

Pflege (P-Tabelle): Für Pflegebeschäftigte bei kommunalen Trägern gilt die P-Tabelle (P 5 bis P 16) mit eigenen Zulagen – ebenfalls ein eigener Rechner.

Kirchliche Träger: Diakonie und Caritas haben eigene Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR), nicht den TVöD. Die Werte ähneln sich oft, sind aber nicht identisch.

Teilzeit: Das Tabellenentgelt wird anteilig zum Beschäftigungsumfang gezahlt; die Jahressonderzahlung ebenfalls anteilig. Neu seit 2026: Umwandlung von Teilen der Sonderzahlung in freie Tage.

Befristung und Stichtag: Die Jahressonderzahlung setzt ein Arbeitsverhältnis am 1. Dezember voraus; bei unterjährigem Eintritt wird je vollem Monat ein Zwölftel gezahlt.

Was bedeutet das Ergebnis für dich?

Dein berechnetes Tabellenentgelt ist die Verhandlungsbasis: vor der Bewerbung, vor dem Arbeitgeberwechsel und vor jedem Stufenaufstieg. Prüfe bei der Einstellung, ob einschlägige Berufserfahrung angerechnet wird – eine höhere Einstiegsstufe ist schnell mehrere hundert Euro im Monat wert.

Und prüfe deine Eingruppierung: Sie folgt der tatsächlich übertragenen Tätigkeit, nicht dem Stellentitel – bei Zweifeln helfen Personalrat und Gewerkschaft.

Viele veraltete tvoed-rechner im Netz rechnen noch mit den Weihnachtsgeld-Sätzen von vor 2026. Dieser Rechner nutzt die aktuellen 85 Prozent (VKA) beziehungsweise die neuen Bund-Sätze.

Nutze den tvoed-rechner auch zum Vergleich: Kommune oder Bund, Vollzeit oder Teilzeit mit umgewandelten freien Tagen – die Unterschiede siehst du hier auf den Euro genau. Für dein tatsächliches Netto nimm das Ergebnis anschließend mit in einen Brutto-Netto-Rechner.

Mathematische Formel-Spezifikation

Exakte Berechnungsvorschrift nach Gesetzesgrundlage

- **Tabellenentgelt:** Lookup aus der TVöD VKA-Tabelle, gültig 01.05.2026–31.03.2027. Eingaben: Entgeltgruppe (E 1–E 15Ü), Stufe (1–6). Ungültige Kombinationen (E 1/Stufe 1, E 15Ü/Stufe 1) werden abgewiesen. - **Bund-Variante:** Bei Tarifbereich "Bund" werden für E 1, E 9a, E 9b, E 9c, E 2Ü und E 15Ü die Bundeswerte verwendet (z. B. E 9b Stufe 3: 4.267,03 statt 4.203,56 Euro); alle anderen Gruppen identisch zur VKA-Tabelle. - **Monatsbrutto:** Tabellenentgelt × (Beschäftigungsumfang / 100). Vollzeit = 100 % bei 39 h/Woche. - **Jahressonderzahlung:** Tabellenentgelt × Satz × (volle Beschäftigungsmonate / 12). Sätze: VKA einheitlich 0,85; Bund 0,95 (E 1–E 8), 0,90 (E 9a–E 12), 0,75 (E 13–E 15). Anspruch bei Arbeitsverhältnis am 1. Dezember. - **Jahresbrutto gesamt:** 12 × Monatsbrutto + Jahressonderzahlung. - **Vermögenswirksame Leistungen:** 6,65 Euro/Monat (TVöD), optional als Zusatzinfo. - **Quellen:** Entgelttabellen TVöD Bund und TVöD-V (oeffentlichen-dienst.de), Stufenlaufzeiten (kommunalforum.de), JSZ-Neuregelung 2026 (Tarifeinigung 2025). - **Nicht enthalten:** Lohnsteuer, Kirchensteuer, Solidaritätszuschlag, Sozialversicherungsbeiträge, individuelle Zulagen, SuE-Tabelle (S), Pflege-Tabelle (P), kirchliche AVR.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Alles Wissenswerte zu Voraussetzungen, Gesetzen und Besonderheiten

1 Was ist der Unterschied zwischen TVöD und TV-L?

Der TVöD gilt für den Bund und die Kommunen, der TV-L für die Länder. Beide haben eigene Entgelttabellen: Die TVöD-Tabelle gilt seit 1. Mai 2026 (+2,8 %), die TV-L-Tabelle seit 1. April 2026. Auch die Jahressonderzahlung unterscheidet sich deutlich – 2026 wurde sie im TVöD neu geregelt (VKA: einheitlich 85 %), im TV-L blieb sie unverändert.

2 Was bedeutet TVöD VKA?

VKA steht für die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände. Der TVöD VKA gilt für Städte, Gemeinden, Landkreise und kommunale Einrichtungen – also für die allermeisten kommunalen Beschäftigten.

3 Wie hoch ist die Jahressonderzahlung 2026 im TVöD?

Bei kommunalen Arbeitgebern (VKA) einheitlich 85 Prozent eines Monatsentgelts für alle Entgeltgruppen – neu seit 2026. Beim Bund: 95 Prozent (E 1–E 8), 90 Prozent (E 9a–E 12), 75 Prozent (E 13–E 15).

4 Gilt der Rechner auch für Erzieher (SuE)?

Nur eingeschränkt: Erzieher werden nach der S-Tabelle des TVöD-SuE bezahlt (z. B. S 8a Stufe 1: 3.509,44 Euro), meist plus 130 Euro SuE-Zulage. Für sie gibt es einen eigenen SuE-Rechner mit der passenden Tabelle.

5 Was ist der Unterschied zwischen VKA und Bund?

Die Tabellen sind fast identisch, weichen aber in sechs Gruppen ab: E 1, E 9a, E 9b, E 9c, E 2Ü und E 15Ü. Auch die Jahressonderzahlung unterscheidet sich (VKA: 85 % einheitlich; Bund: 95/90/75 %).

6 Wie steige ich in der Stufe auf?

Durch Beschäftigungszeit: Stufe 2 nach einem Jahr in Stufe 1, Stufe 3 nach zwei weiteren Jahren, Stufe 4 nach drei, Stufe 5 nach vier und Stufe 6 nach fünf weiteren Jahren. In E 1 beträgt die Stufenlaufzeit durchgehend vier Jahre.

7 Kann ich direkt in einer höheren Stufe eingestellt werden?

Ja. Einschlägige Berufserfahrung oder förderliche berufliche Tätigkeiten können dazu führen, dass du direkt in einer höheren Stufe startest. Über die Anrechnung entscheidet der Arbeitgeber nach den tariflichen Regeln – sprich es bei der Einstellung aktiv an.

8 Wonach richtet sich meine Eingruppierung?

Nach den tatsächlich auszuübenden Tätigkeiten, nicht nach der Berufsbezeichnung. Zwei Beschäftigte mit demselben Titel können deshalb unterschiedlich eingruppiert sein. Maßgeblich sind Tätigkeitsdarstellung und Entgeltordnung.

9 Wie hoch ist die Arbeitszeit im TVöD?

Einheitlich 39 Stunden pro Woche – für kommunale Beschäftigte wie für Bundesbeschäftigte. Das ist ein Unterschied zum TV-L, wo die Wochenarbeitszeit je nach Bundesland zwischen 38:42 und 40:06 Stunden liegt.

10 Was passiert mit der Jahressonderzahlung bei Teilzeit?

Sie wird anteilig zum Beschäftigungsumfang gezahlt. Neu seit 2026: Teile der Sonderzahlung können in freie Tage umgewandelt werden – interessant, wenn dir Zeit wichtiger ist als Geld.

Geprüfte Quellen & Rechtsgrundlagen

  • • Entgelttabelle TVöD Bund 2026 (+2,8 %, gültig 01.05.2026–31.03.2027): https://www.oeffentlichen-dienst.de/entgelttabelle/tvoed-bund.html
  • • Entgelttabelle TVöD-V 2026 (+2,8 %, VKA): https://www.oeffentlichen-dienst.de/entgelttabelle/tvoed-v.html
  • • Stufenlaufzeiten und VKA-Tabelle: https://www.kommunalforum.de/tvoed_teilzeit_gehalt_berechnen.php
  • • TVöD-SuE 2026, Abgrenzung VKA/TV-L/kirchliche Träger: https://www.ordio.com/tools/tvoed-sue-gehaltsrechner
  • • Bund-Abweichungen in E 1, E 9a–c, E 2Ü, E 15Ü: https://entgeltgruppen.com/
  • • FAQs (TVöD/TV-L-Unterschied, VKA, SuE, Eingruppierung): https://www.oeffentlichen-dienst.de/tvoed/rechner
  • • Jahressonderzahlung 2026 (VKA 85 %, Bund 95/90/75 %): https://oeffentlicher-dienst-news.de/gehaltserhoehung-im-oeffentlichen-dienst-2026-2027-2028/
  • • TVöD-Hintergrund (Geltungsbereich, Arbeitszeit 39 h): https://de.wikipedia.org/wiki/Tarifvertrag_f%C3%BCr_den_%C3%B6ffentlichen_Dienst