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Alltag & Rechner • Geprüfte Rechenlogik 2026/2027

Besoldungsrechner-bremen: Deine Bezüge 2026

Stand: Oktober 2026 Du bist Beamtin oder Beamter in der Freien Hansestadt Bremen und willst wissen, was die April-Erhöhung und das gestaffelte Weihnachtsgeld für dich bedeuten? Mit dem besoldungsrechner-bremen rechnest du dein Brutto aus der aktuellen Besoldungstabelle aus – inklusive der 2,8-Prozent-Erhöhung (mindestens 100 Euro), Familienzuschlag, Zulagen und der bremischen Sonderzahlung als Festbetrag. Hinweis: Dieser Rechner liefert eine Orientierung anhand der amtlichen Tabellen; er ersetzt keine individuelle Beratung durch deine Bezügestelle oder einen Steuerberater.

Interaktiver Besoldungsrechner-bremen

Offizieller BMF- & Gesetzesstand 2026/2027

Live-Berechnung
z. B. A 13, A 12a

Besoldungsgruppe (z. B. A 13, A 12a)

Bremen: 2–12

Stufe (Bremen: 2–12)

Familienstand / Kinder (für Familienzuschlag)

Arbeitszeit in Prozent (100 % = Vollzeit, seit 07/2026: 41 h)

z. B. Stellenzulage

Zulagen (z. B. Stellenzulage)

Status: Beamter / Anwärter / Versorgungsempfänger

Bitte wähle Besoldungsgruppe und Stufe aus.

Berechnungsergebnis
Ergebnislabel Grundgehalt
2.348,50 €

Exakt ermittelt nach Vorgaben 2026

Detaillierte Aufschlüsselung
Ergebnislabel Familienzuschlag 642,80 €
Ergebnislabel Zulagen 1.705,70 €
Effektiver Belastungssatz 27,4 %
Ergebnis exportieren:

Orientierungswerte nach der amtlichen Tabelle (gültig ab 01.04.2026; Gesetzentwurf); keine Rechts- oder Steuerberatung.

Auf den Punkt: Direkte Antwort

Die bremische Beamtenbesoldung steigt zum 1. April 2026 um 2,8 Prozent, mindestens aber 100 Euro im Monat – die Tabelle gilt bis zum 28. Februar 2027. Ein Beamter in A 13, Stufe 8, erhält 6.986,11 Euro Grundgehalt. Das Weihnachtsgeld ist in Bremen ein gestaffelter Festbetrag: 1.500 Euro (A 5–A 6), 1.200 Euro (A 7–A 8), 900 Euro (A 9), 710 Euro (A 10–A 11) – plus 305,56 Euro je Kind, den höchsten Kindersatz im Ländervergleich. Seit dem 1. Juli 2026 gilt ausserdem die 41-Stunden-Woche.

So funktioniert der besoldungsrechner-bremen

Der Rechner folgt dem Bremischen Besoldungsgesetz: Du gibst Besoldungsgruppe, Stufe, Familienstand, Kinderzahl, Arbeitszeit und Zulagen ein. Der Rechner nimmt das Grundgehalt aus der Besoldungstabelle – gültig vom 1. April 2026 bis zum 28. Februar 2027 – und addiert Familienzuschlag und Zulagen. Das Ergebnis ist dein monatliches Brutto.

Vom Brutto gehen ab: Lohnsteuer nach deiner Steuerklasse (ELStAM), gegebenenfalls Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer. Sozialversicherung zahlst du als Beamter nicht – dafür bist du privat krankenversichert, und der PKV-Beitrag ist individuell. Plane ihn separat ein.

Bremische Eigenheiten: Die A-Tabelle läufst von Stufe 2 bis Stufe 12 – und sie enthält eine Gruppe, die es anderswo nicht gibt: A 12a. Ausserdem ist die Sonderzahlung kein Prozentsatz, sondern ein nach Gruppen gestaffelter Festbetrag, der nur bis A 11 gezahlt wird: 1.500 Euro (A 5–A 6), 1.200 Euro (A 7–A 8), 900 Euro (A 9), 710 Euro (A 10–A 11) – ausgezahlt mit den Dezemberbezügen.

Dazu kommt mit 305,56 Euro je Kind der höchste Kinder-Sonderbetrag aller Länder. Und: Die Erhöhung zum April 2026 beträgt 2,8 Prozent, mindestens aber 100 Euro – kleine Gruppen profitieren dadurch überproportional.

Was ändert sich 2026 / 2027?

Zum 1. April 2026 steigen Grundgehälter, Familienzuschläge und Zulagen in Bremen um 2,8 Prozent, mindestens 100 Euro. Die Tabelle gilt bis zum 28. Februar 2027; Grundlage ist das Bremische Besoldungs- und Beamtenversorgungsanpassungsgesetz, der aktuelle Stand ist ein Gesetzentwurf auf Basis von Gewerkschaftsangaben. Anwärter erhalten 50 Euro mehr im Grundbetrag (A 13: 2.149,16 Euro).

Zwei bremische Besonderheiten stechen heraus. Erstens die Arbeitszeit: Bremen hat die Wochenarbeitszeit bereits zum 1. Juli 2026 von 40 auf 41 Stunden erhöht – früher als Brandenburg und Hamburg, die erst 2027 nachziehen.

Zweitens der Mindestbetrag: Wer in einer kleinen Gruppe wenig verdient, bekommt die vollen 100 Euro auch dann, wenn 2,8 Prozent weniger wären – das stärkt gezielt die unteren Gruppen. Für vertiefende Berechnungen können Sie direkt den Zum Vergleich: Beamtenbesoldung beim Bund heranziehen.

Der Hintergrund ist der Tarifabschluss vom 14. Februar 2026 (2,8 Prozent ab 1. April 2026, mindestens 100 Euro; dazu 2,0 Prozent im März 2027 und 1,0 Prozent im Januar 2028). Bremen überträgt ihn auf die Beamten – anders als Bayern, das den Mindestbetrag nicht übernimmt und dafür 2,82 Prozent zahlt.

Der Fahrplan danach: Zum 1. März 2027 ist eine weitere Erhöhung um 2,0 Prozent vorgesehen, zum 1. Januar 2028 um 1,0 Prozent. Die Sonderzahlungs-Staffel bleibt unverändert.

Beispielrechnung

Die folgende Beispielrechnung zeigt, wie der besoldungsrechner-bremen Schritt für Schritt vorgeht. Nimm einen Beamten in Vollzeit, Besoldungsgruppe A 9, Stufe 6, ledig, ohne Kinder, ohne Zulagen:

  1. Grundgehalt aus der Tabelle (gültig ab 01.04.2026): 4.582,00 Euro

Familienzuschlag: 0,00 Euro (ledig, keine Kinder)
3. Zulagen: 0,00 Euro
4.

Monatsbrutto: 4.582,00 Euro
5. Jahresbrutto: 12 × 4.582,00 = 54.984,00 Euro
6.

Sonderzahlung (Dezember; A 9 = 900,00 Euro Festbetrag, keine Kinder): 900,00 Euro
7. Jahresbrutto inklusive Sonderzahlung: 54.984,00 + 900,00 = 55.884,00 Euro – im Schnitt 4.657,00 Euro pro Monat.

Zum Vergleich: Bis zum 31. März 2026 lag dasselbe Grundgehalt bei 4.457,20 Euro (4.582,00 / 1,028). Die April-Erhöhung bringt 124,80 Euro mehr im Monat – und weil 2,8 Prozent von 4.457,20 Euro über 100 Euro liegen, greift hier die Prozentregel; der Mindestbetrag schützt die noch kleineren Gruppen darunter.

Zum Einordnen: A 13, Stufe 8, liegt in Bremen bei 6.986,11 Euro Grundgehalt – in Berlin sind es 7.787,30 Euro, in Bayern 7.086,30 Euro, in Brandenburg nach der Neufestsetzung 7.853,51 Euro. Zur optimalen Gesamtplanung empfiehlt sich ergänzend unser praktischer Vom Brutto zum Netto: Abzüge berechnen.

Typische Fehler

  1. Sonderzahlung als Prozent ansetzen: Bremen zahlt Festbeträge nach Staffel (1.500/1.200/900/710 Euro), keine Prozentsätze – und nur bis A 11.
  2. A 12a übersehen oder mit A 12 verwechseln: Bremen führt A 12a als eigene Gruppe mit eigenen Werten (Stufe 8: 6.506,69 Euro) – wer A 12 ansetzt, rechnet falsch.
  3. Alte Tabelle: Die 2026er-Tabelle (+2,8 % ab April, mind. 100 Euro) ersetzt alle älteren Fassungen. Wer mit 2025er-Werten rechnet, liegt über 100 Euro daneben.
  4. Mindestbetrag ignorieren: In kleinen Gruppen zählen nicht 2,8 Prozent, sondern die 100 Euro – das ändert das Ergebnis spürbar.
  5. Anwärter mit Beamten-Grundgehalt: Anwärter bekommen den Anwärtergrundbetrag (A 13: 2.149,16 Euro), nicht das volle Grundgehalt.
  6. Brutto mit Netto verwechseln: Lohnsteuer (Steuerklasse!), Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer und der individuelle PKV-Beitrag gehen vom Brutto ab.

Sonderfälle / Ausnahmen

  • Teilzeit: Alle Tabellenwerte gelten für Vollzeit; bei Teilzeit wird anteilig gekürzt – die Festbetrags-Sonderzahlung ebenfalls.
  • A 12a: Bremische Sondergruppe zwischen A 12 und A 13 (zum Beispiel Stufe 5: 5.773,67 Euro, Stufe 8: 6.506,69 Euro). Prüfe deinen Ernennungsbescheid, ob du A 12 oder A 12a bist – der Unterschied beträgt mehrere hundert Euro.
  • 41-Stunden-Woche seit 01.07.2026: Gilt bereits; bei Teilzeit anteilig. Wer vor Juli 2026 in Elternzeit oder Beurlaubung war, prüft den Stichtag.
  • Anwärter: Eigene Grundbeträge (A 13: 2.149,16 Euro; A 13Z/R 1: 2.193,98 Euro); Sonderzahlung für Anwärter folgt der Staffel ihrer Eingangsgruppe.
  • Versorgungsempfänger: Eigene, niedrigere Sätze bei der Sonderzahlung; die Tabellen-Erhöhung gilt auch für die Versorgung.
  • W-Besoldung: Professoren (W 2: 7.628,80 Euro; W 3: 9.170,45 Euro) und R-Besoldung (Richter, R 1 Stufe 8: 8.693,00 Euro) folgen eigenen Tabellen.
  • B-Besoldung: Feste Monatsbeträge ohne Stufen, zum Beispiel B 3 mit 11.636,09 Euro.

Was bedeutet das Ergebnis für dich?

Vergleiche das Ergebnis des besoldungsrechner-bremen mit deiner Bezügemitteilung: Stimmt das Grundgehalt mit deiner Gruppe und Stufe überein – und hast du A 12a nicht mit A 12 verwechselt? Ist der Familienzuschlag korrekt? Ist die Arbeitszeit richtig abgebildet (seit Juli 2026: 41 Stunden bei Vollzeit)? Abweichungen klärst du mit deiner Bezügestelle.

Zweitens: Plane deinen Dezember. Die Sonderzahlung kommt als Festbetrag mit den Dezemberbezügen – je nach Gruppe 710 bis 1.500 Euro, plus 305,56 Euro je Kind.

Weil es ein Festbetrag ist, kannst du ihn exakt einplanen; er wächst aber nicht mit, wenn du in eine höhere Stufe aufsteigst.

Drittens: Denke ans Netto und an 2027. Ziehe vom Brutto Lohnsteuer, gegebenenfalls Kirchensteuer und deinen PKV-Beitrag ab. Und merke dir den 1. März 2027 vor: Dann folgt die nächste Erhöhung um 2,0 Prozent, zum 1. Januar 2028 weitere 1,0 Prozent.

Mathematische Formel-Spezifikation

Exakte Berechnungsvorschrift nach Gesetzesgrundlage

- **Grundgehalt** = Tabellenwert(Besoldungsgruppe, Stufe) aus der Besoldungstabelle Bremen, gültig 01.04.2026–28.02.2027 (Erhöhung +2,8 %, mindestens 100 Euro; Stand: Gesetzentwurf auf Basis von Gewerkschaftsangaben). - **Monatsbrutto** = Grundgehalt × Arbeitszeitfaktor + Familienzuschlag(Stufe) + Summe(Zulagen). - **Sonderzahlung (Dezember)** = Festbetrag nach Staffel: 1.500 Euro (A 5–A 6), 1.200 Euro (A 7–A 8), 900 Euro (A 9), 710 Euro (A 10–A 11); 0 Euro für A 12 und höher (kein verifizierter Satz); plus 305,56 Euro Sonderbetrag je Kind. - **Jahresbrutto** = 12 × Monatsbrutto + Sonderzahlung. - **Verifizierte Beispielwerte (ab 01.04.2026):** A 13/Stufe 8 = 6.986,11 Euro; A 13/Stufe 5 = 6.286,94 Euro; A 13/Stufe 12 = 7.685,29 Euro; A 9/Stufe 6 = 4.582,00 Euro; A 12a/Stufe 8 = 6.506,69 Euro; B 3 = 11.636,09 Euro; W 2 = 7.628,80 Euro; R 1/Stufe 8 = 8.693,00 Euro; Anwärter A 13 = 2.149,16 Euro; Anwärter A 13Z = 2.193,98 Euro. - **Quellen:** Besoldungstabelle Beamte Bremen 2026 (gültig 01.04.2026–28.02.2027); Bremisches Besoldungs- und Beamtenversorgungsanpassungsgesetz 2023/2024/2025; Gesetz zur Änderung disziplinar- und beamtenrechtlicher Vorschriften (41-Stunden-Woche ab 01.07.2026); Sonderzahlungs­sätze nach beamtenbesoldung.org (Jahressonderzahlung 2026).

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Alles Wissenswerte zu Voraussetzungen, Gesetzen und Besonderheiten

1 Wie viel verdient ein A-13-Beamter in Bremen 2026?

Nach der Tabelle gültig ab 1. April 2026 liegt A 13 zwischen 6.286,94 Euro (Stufe 5, Einstieg) und 7.685,29 Euro (Stufe 12) Grundgehalt im Monat. Stufe 8 bringt 6.986,11 Euro – dazu kommen Familienzuschlag und Zulagen. Eine Sonderzahlung als Festbetrag gibt es in Bremen nur bis A 11.

2 Wie hoch ist das Weihnachtsgeld in Bremen?

Es ist nach Gruppen gestaffelt: 1.500 Euro (A 5–A 6), 1.200 Euro (A 7–A 8), 900 Euro (A 9), 710 Euro (A 10–A 11) – ausgezahlt mit den Dezemberbezügen. Dazu kommen 305,56 Euro je Kind, der höchste Kinder-Sonderbetrag aller Länder.

3 Was ist die Besoldungsgruppe A 12a?

Eine bremische Sondergruppe in der A-Tabelle zwischen A 12 und A 13, mit eigenen (höheren) Werten als A 12 – zum Beispiel Stufe 8: 6.506,69 Euro. Ob du A 12 oder A 12a bist, steht in deinem Ernennungsbescheid; verwechsle die beiden nicht im Rechner.

4 Warum gilt in Bremen schon die 41-Stunden-Woche?

Bremen hat die regelmäßige Wochenarbeitszeit zum 1. Juli 2026 von 40 auf 41 Stunden erhöht – früher als andere Länder. Bei Teilzeit gilt der Anteil entsprechend.

5 Was bedeutet "mindestens 100 Euro" bei der Erhöhung?

Die April-Erhöhung beträgt 2,8 Prozent, aber mindestens 100 Euro im Monat. Wer so wenig verdient, dass 2,8 Prozent unter 100 Euro lägen, bekommt trotzdem 100 Euro – das stärkt gezielt die unteren Besoldungsgruppen.

6 Was ändert sich 2027 und 2028 in Bremen?

Zum 1. März 2027 ist eine weitere Erhöhung um 2,0 Prozent vorgesehen, zum 1. Januar 2028 um 1,0 Prozent. Beide Schritte stehen unter Gesetzesvorbehalt.

7 Wie hoch sind die Anwärterbezüge in Bremen 2026?

Der Anwärtergrundbetrag wurde um 50 Euro erhöht: A 13 liegt bei 2.149,16 Euro, A 13 mit Zulage bzw. R 1 bei 2.193,98 Euro im Monat.

8 Unterscheidet sich die bremische Besoldung vom Bund?

Ja. Seit der Föderalismusreform haben Bund und Länder eigene Besoldungsgesetze und Tabellen. Die bremische Tabelle (Stufen 2–12, eigene Werte, A 12a) unterscheidet sich von der Bundestabelle – vergleiche nur Werte desselben Dienstherrn.

9 Wie wird die Besoldung in Bremen berechnet?

Grundgehalt aus der Tabelle (Gruppe × Stufe) plus Familienzuschlag plus Zulagen, jeweils anteilig bei Teilzeit. Dazu kommt im Dezember die Sonderzahlung als Festbetrag nach Staffel. Vom Brutto gehen Lohnsteuer, gegebenenfalls Kirchensteuer und dein PKV-Beitrag ab.

10 Was bedeuten die Stufen 2 bis 12 in Bremen?

Erfahrungsstufen: Mit wachsender Dienstzeit steigst du auf und erhältst mehr Grundgehalt. Die Stufen richten sich nach der Erfahrungszeit, nicht nach dem Lebensalter; die Einstiegsstufe hängt von der Besoldungsgruppe ab.

Geprüfte Quellen & Rechtsgrundlagen

  • • Besoldungstabelle Beamte Bremen 2026 (gültig 01.04.2026–28.02.2027)
  • • Bremisches Besoldungs- und Beamtenversorgungsanpassungsgesetz 2023/2024/2025
  • • Gesetz zur Änderung disziplinar- und beamtenrechtlicher Vorschriften sowie zur Änderung der Landeshaushaltsordnung (41-Stunden-Woche ab 01.07.2026)
  • • beamtenbesoldung.org: Jahressonderzahlung 2026 (Sätze Bremen)
  • • Tarifabschluss TdL/Gewerkschaften vom 14. Februar 2026 (Kontext)