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Besoldungsrechner-nrw: Dein Gehalt in NRW 2026

Du bist Beamtin oder Beamter in Nordrhein-Westfalen — dem Land mit den meisten Beamten Deutschlands — und willst wissen, was die Besoldungsrunde 2026 für dich bringt? Der besoldungsrechner-nrw rechnet dein Monatsbrutto aus der offiziellen Tabelle (gültig ab 1. April 2026): Grundgehalt nach Besoldungsgruppe und Erfahrungsstufe plus Familienzuschlag. Dabei berücksichtigt er zwei NRW-Eigenheiten, an denen andere Rechner scheitern: das Grundgehalt stieg um 3,36 Prozent, Zulagen nur um 2,8 Prozent — und dein Familienzuschlag hängt von der Mietenstufe deines Wohnorts ab.

Interaktiver Besoldungsrechner-nrw

Offizieller BMF- & Gesetzesstand 2026/2027

Live-Berechnung

Auswahl A5–A16, B1–B11, W1–W3, R1–R10

Auswahl 1–12 (Hinweis: A5–A10 starten faktisch bei Stufe 3)

Prozentfeld, Standard 100 %

ledig / verheiratet / verwitwet

Anzahl berücksichtigungsfähiger Kinder

Auswahl I–VII (für Familienzuschlag ab Stufe 2)

optional

Monatsbetrag in Euro

Berechnungsergebnis
Monatliches Grundgehalt
2.348,50 €

Exakt ermittelt nach Vorgaben 2026

Detaillierte Aufschlüsselung
Familienzuschlag 642,80 €
Monatliche Bezüge 1.705,70 €
Effektiver Belastungssatz 27,4 %
Ergebnis exportieren:

„Orientierungswert auf Basis der NRW-Tabelle ab 01.04.2026, ohne Lohnsteuer und PKV. Keine Rechts- oder Steuerberatung.

Auf den Punkt: Direkte Antwort

Deine Beamtenbesoldung in NRW besteht aus dem Grundgehalt der A-Tabelle 2026 (zum Beispiel A13, Stufe 1: 5.221,48 €) plus Familienzuschlag — verheiratet: 173,50 €, mit einem Kind je nach Mietenstufe etwa 324,52 €. Zum 1. April 2026 stieg das Grundgehalt um 3,36 Prozent (ohne Mindestbetrag), alle übrigen Bezügebestandteile um 2,8 Prozent. Ein separates Weihnachtsgeld gibt es nicht: Die Sonderzuwendung ist seit 2017 in die Monatsbezüge integriert. Der besoldungsrechner-nrw kombiniert alle Bausteine zu deinem persönlichen Monatsbrutto.

So funktioniert der besoldungsrechner-nrw

Du gibst deine Besoldungsgruppe (A5 bis A16, B, W oder R), deine Erfahrungsstufe, deinen Familienstand, deine Kinderzahl und deine Mietenstufe ein. Der Rechner schlägt das Grundgehalt in der offiziellen NRW-Tabelle nach (gültig ab 1. April 2026) und addiert den Familienzuschlag nach § 43 LBesG.

Bei Teilzeit wird alles prozentual auf deinen Beschäftigungsumfang umgerechnet.

Die Mietenstufe ist die NRW-Spezialität: Der Familienzuschlag ab Stufe 2 ist nach den Mietenstufen I bis VII gestaffelt, die sich nach deinem Wohnort richten — je teurer die Region, desto höher der Zuschlag. In Mietenstufe I beträgt er für die meisten Gruppen 324,52 Euro bei einem Kind.

Deine Stufe findest du in der Wohngeldverordnung für deine Gemeinde; im Zweifel rechne erst einmal mit Stufe I und passe den Wert an.

Das Ergebnis ist dein Brutto. Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer und dein PKV-Beitrag sind nicht abgezogen.

Beamte zahlen keine Renten- und Arbeitslosenversicherung; die Beihilfe deckt je nach Familiensituation 50 bis 80 Prozent der Krankheitskosten, den Rest versicherst du privat. Anwärter rechnen mit dem Anwärtergrundbetrag (A9 bis A11: 1.615,68 €).

Was ändert sich 2026 / 2027?

NRW hat den Tarifabschluss vom 14. Februar 2026 zeitgleich und systemgerecht übertragen — aber mit einer eigenen Note: Die Grundgehälter der A-Tabelle stiegen zum 1. April 2026 um 3,36 Prozent ohne Mindestbetrag, alle übrigen Bezügebestandteile (Amtszulagen, Strukturzulage, Familienzuschlag) um 2,8 Prozent. Hintergrund: Die 100-Euro-Mindestanhebung aus dem Tarifabschluss hätte die Abstände zwischen den Besoldungsgruppen gestaucht — mit 3,36 Prozent auf das Grundgehalt bleiben die Relationen erhalten.

Für 2027 und 2028 sind weitere Schritte angekündigt: plus 2,0 Prozent zum 1. März 2027 und plus 1,0 Prozent zum 1. Januar 2028. Auch die Ausbildungsentgelte wurden angehoben.

Für deine Berechnung gilt: Die Tabellenwerte ab 1. April 2026 sind der aktuelle Stand — und sie enthalten bereits die integrierte Sonderzuwendung, denn die gibt es in NRW seit dem 1. Januar 2017 nicht mehr separat, sondern monatlich.

Beispielrechnung

Nehmen wir einen Lehrer in Köln: Besoldungsgruppe A13, Erfahrungsstufe 1, verheiratet, ein Kind, Mietenstufe I, Vollzeit. Für vertiefende Berechnungen können Sie direkt den Vom Brutto zum Netto: Was nach Lohnsteuer und PKV übrig bleibt heranziehen.

  1. Grundgehalt: A13, Stufe 1, Tabelle ab 01.04.2026 = 5.221,48 €

Familienzuschlag: Stufe 2, übrige Gruppen, Mietenstufe I = 324,52 €
3. Monatsbrutto: 5.221,48 € + 324,52 € = 5.546,00 €
4.

Sonderzahlung: keine separate — die Sonderzuwendung ist seit 2017 in den Monatsbezügen enthalten. 5.

Jahresbrutto: 12 × 5.546,00 € = 66.552,00 €

Wohnte derselbe Lehrer in einer teureren Mietenstufe, läge der Familienzuschlag höher — der Unterschied zwischen Stufe I und VII kann bei mehreren Kindern mehrere hundert Euro betragen. Und wie immer: Lohnsteuer und PKV gehen vom Monatsbrutto noch ab.

Typische Fehler

  1. Mit 2,8 Prozent auf alles rechnen. Der häufigste NRW-Fehler: Das Grundgehalt stieg um 3,36 Prozent, nicht um 2,8. Wer die alte Tabelle einfach mit 1,028 multipliziert, unterschlägt sich selbst Geld — bei A13, Stufe 8 sind das über 30 Euro im Monat.

  2. Die Mietenstufe ignorieren. Viele geben beim Familienzuschlag irgendeinen Wert an. Aber Stufe 2 ohne Mietenstufe ist unvollständig — je nach Wohnort variiert der Zuschlag deutlich. Prüfe deine Mietenstufe in der Wohngeldverordnung.

  3. Auf ein Weihnachtsgeld warten. In NRW gibt es keines mehr. Die Sonderzuwendung steckt seit dem 1. Januar 2017 in den Monatsbezügen — wer zusätzlich mit einer Dezember-Extrazahlung plant, plant mit Luft.

  4. Stufe 1 oder 2 in A5 bis A10 wählen. Beamte dieser Gruppen wurden rückwirkend zum 1. Januar 2022 in die Erfahrungsstufe 3 übergeleitet. Die Stufen 1 und 2 existieren für sie praktisch nicht mehr.

  5. Eine fremde Landestabelle verwenden. NRW-Werte sind NRW-Werte: A13, Stufe 1 (5.221,48 €) unterscheidet sich deutlich vom Bund oder von Bayern. Nimm immer die Tabelle deines Dienstherrn.

  6. Brutto für Netto halten. Keine Sozialabgaben wie bei Angestellten — aber Lohnsteuer, Soli, Kirchensteuer und der PKV-Beitrag gehen ab. Rechne sie ein, sonst ist die Haushaltsplanung Makulatur.

Sonderfälle / Ausnahmen

Strukturzulage (§ 47 LBesG): Je nach Einstiegsamt und Laufbahn gibt es zusätzlich 11,68 bis 117,25 Euro monatlich — zum Beispiel 39,31 Euro in der Laufbahngruppe 2 mit dem ersten Einstiegsamt. Sie wurde wie alle Zulagen um 2,8 Prozent erhöht und wird oft vergessen. Zur optimalen Gesamtplanung empfiehlt sich ergänzend unser praktischer Vom Brutto zum Netto: Was nach Lohnsteuer und PKV übrig bleibt.

Polizei-, Feuerwehr- und Justizvollzugszulage: Nach einem Jahr Dienstzeit 66,87 Euro (bis A6) bzw. 66,08 Euro (A7/A8 und Anwärter), nach zwei Jahren das Doppelte. Ab A9 gelten eigene Sätze (65,28 bzw. 130,56 Euro). Für viele Polizisten ein fester Gehaltsbestandteil.

Erhöhungsbetrag A5: In der Besoldungsgruppe A5 erhöht sich der Familienzuschlag der Stufe 2 für das erste Kind um 8,65 Euro, ab Stufe 3 für jedes weitere Kind um 25,87 Euro — Kleingeld, das sich summiert.

B-Besoldung: Festgehälter ohne Stufen, zum Beispiel B7: 11.998,38 €. Keine Stufenlogik, nur die Besoldungsrunde bewegt die Werte.

Versorgungsempfänger: Die Erhöhung wurde übertragen, berechnet wird die Versorgung aber nach dem Beamtenversorgungsgesetz — dieser Rechner gilt nur für Aktive.

Was bedeutet das Ergebnis für dich?

Das Ergebnis des besoldungsrechner-nrw ist dein Brutto — der ehrliche Startpunkt deiner Finanzplanung. Ziehe Lohnsteuer nach deiner Steuerklasse, gegebenenfalls Kirchensteuer und deinen tatsächlichen PKV-Beitrag ab (Beihilfe: 50 Prozent, mit zwei Kindern 70 Prozent).

Prüfe dann die NRW-typischen Stellschrauben: Stimmt deine Mietenstufe? Bekommst du Struktur- oder Stellenzulagen, die dir zustehen?

Und liegt deine Erfahrungsstufe richtig — denk an die Überleitung der Stufen 1 und 2 in Stufe 3 bei A5 bis A10. Wenn du mit Kollegen aus anderen Ländern vergleichst: NRW hat 2026 mit 3,36 Prozent aufs Grundgehalt überdurchschnittlich erhöht — ein fairer Vergleich braucht immer Tabellen mit demselben Stichtag.

Mathematische Formel-Spezifikation

Exakte Berechnungsvorschrift nach Gesetzesgrundlage

Monatsbezüge = Grundgehalt(Besoldungsgruppe, Stufe) × (Beschäftigungsumfang / 100) + Familienzuschlag(Familienstand, Kinder, Mietenstufe) + Zulagen - **Grundgehalt:** dbb-Besoldungstabelle NRW, gültig ab 01.04.2026 (Basis: Übertragung des Tarifabschlusses; +3,36 % ohne Mindestbetrag). Referenzwerte: A13 Stufe 1 = 5.221,48 €; A13 Stufe 8 = 6.381,49 €; A9 Stufe 1 = 3.438,22 €; A9 Stufe 9 = 4.295,45 €; B7 = 11.998,38 €; Anwärtergrundbetrag A9–A11 = 1.615,68 €. Hinweis: A5–A10, Stufen 1/2 rückwirkend zum 01.01.2022 in Stufe 3 übergeleitet. - **Familienzuschlag** (§ 43 LBesG NRW, +2,8 %): Stufe 1 = 169,26 € (A5/A6), 167,26 € (A7/A8), 173,50 € (übrige). Stufe 2 ff. nach Mietenstufen I–VII, zum Beispiel Mietenstufe I: 323,89 € (A5/A6), 320,07 € (A7/A8), 324,52 € (übrige). Erhöhungsbetrag A5: +8,65 € (Stufe 2, erstes Kind), +25,87 € (ab Stufe 3 je weiteres Kind). - **Sonderzuwendung:** seit 01.01.2017 in die Monatsbezüge integriert — kein separater Rechenschritt, keine Dezember-Zahlung. - **Strukturzulage** (§ 47 LBesG): 11,68–117,25 € je nach Einstiegsamt (optional addieren). - **Stufenrhythmus:** 2-, 3- oder 4-Jahres-Rhythmus je Gruppe; Teilzeit skaliert alle Bestandteile linear. - **Nicht enthalten:** Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer, PKV-Beitrag/Beihilfe.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Alles Wissenswerte zu Voraussetzungen, Gesetzen und Besonderheiten

1 Wie hoch ist die Besoldungserhöhung 2026 in NRW?

Zum 1. April 2026 stiegen die Grundgehälter um 3,36 Prozent (ohne Mindestbetrag), alle übrigen Bezügebestandteile wie Zulagen und Familienzuschlag um 2,8 Prozent.

2 Warum 3,36 Prozent und nicht 2,8 Prozent?

Die 100-Euro-Mindestanhebung aus dem Tarifabschluss hätte die Abstände zwischen den Besoldungsgruppen gestaucht. Mit 3,36 Prozent auf das Grundgehalt bleiben die Relationen zwischen den Gruppen erhalten — so das Ergebnis der Besoldungsgespräche.

3 Gibt es Weihnachtsgeld für Beamte in NRW?

Nein. Die jährliche Sonderzuwendung ist seit dem 1. Januar 2017 in die monatlichen Bezüge integriert. Es gibt keine separate Dezember-Zahlung mehr.

4 Was sind Mietenstufen beim Familienzuschlag?

Der Familienzuschlag ab Stufe 2 ist in NRW nach den Mietenstufen I bis VII gestaffelt — je nach Wohnort. Maßgeblich ist die Mietenstufe deiner Wohngemeinde nach der Wohngeldverordnung. Beispiel Mietenstufe I, übrige Gruppen, ein Kind: 324,52 Euro.

5 Wie hoch ist der Familienzuschlag in NRW?

Stufe 1 (verheiratet): A5/A6: 169,26 €, A7/A8: 167,26 €, übrige: 173,50 €. Stufe 2 richtet sich nach der Mietenstufe, zum Beispiel Mietenstufe I: 323,89 € (A5/A6), 320,07 € (A7/A8), 324,52 € (übrige).

6 Was ist der Unterschied zwischen Besoldung und Gehalt?

Besoldung folgt dem Alimentationsprinzip: Der Dienstherr alimentiert dich amtsangemessen, es ist kein tarifliches Arbeitsentgelt. Deshalb keine Renten- und Arbeitslosenversicherung — dafür Beihilfe und Versorgung.

7 Wann steigt man in der Erfahrungsstufe auf?

Automatisch nach 2-, 3- oder 4-Jahres-Rhythmen je Besoldungsgruppe. Beachte die NRW-Besonderheit: A5 bis A10 wurden rückwirkend zum 01.01.2022 von den Stufen 1 und 2 in Stufe 3 übergeleitet.

8 Was bedeutet die Besoldungsgruppe A13?

Höherer Dienst — zum Beispiel Gymnasiallehrer oder Verwaltungsjuristen. Einstieg 2026 in Stufe 1: 5.221,48 € Grundgehalt.

9 Was kommt 2027 und 2028 in NRW?

Angekündigt sind plus 2,0 Prozent zum 1. März 2027 und plus 1,0 Prozent zum 1. Januar 2028 — im Rahmen der übertragenen Tarifrunde.

10 Wie viel Netto bleibt vom Brutto übrig?

Abhängig von Steuerklasse, Kirchensteuer und PKV-Beitrag. Diese Seite zeigt bewusst das Brutto; für die Netto-Schätzung ziehst du Lohnsteuer und PKV ab oder nutzt einen Netto-Rechner für Beamte.

Geprüfte Quellen & Rechtsgrundlagen

  • • dbb beamtenbund und tarifunion: Besoldungstabelle Nordrhein-Westfalen, gültig ab 01.04.2026 (PDF)
  • • recht.nrw.de: Anhang 8 zum LBesG — Familienzuschlag, gültig ab 01.04.2026 (amtlicher Text)
  • • komba gewerkschaft: Grundgehälter steigen um 3,36 Prozent (Mitgliederinfo 2026)
  • • dpa via 1und1: NRW überträgt Tarifergebnis auf Beamte und Richter, 21.04.2026
  • • oeffentlicher-dienst-news.de: Gehaltserhöhung im öffentlichen Dienst 2026–2028 (Fahrplan, Stand 03.09.2026)