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Alltag & Rechner • Geprüfte Rechenlogik 2026/2027

Hochzeit-rechner: Hochzeit planen

Der hochzeit-rechner begleitet dich von der Verlobung bis zum Ja-Wort: Er zählt die Tage bis zu deinem Termin, verteilt dein Budget auf die echten Kostenpositionen und rechnet aus, wie viele Tische du für deine Gästeliste brauchst. Dazu klärt er die zwei Fragen, die jedes Paar stellt: Brauchen wir Trauzeugen — und welcher Name gilt nach der Hochzeit? Alle Kostenbanden stammen aus aktuellen Erhebungen, keine erfundenen Pauschalen. So planst du mit Zahlen, auf die du dich verlassen kannst.

Interaktiver Hochzeit-rechner

Offizieller BMF- & Gesetzesstand 2026/2027

Live-Berechnung
Datum, Pflichtfeld
Zahl
Zahl
Zahl, Standard: 8

8)

Berechnungsergebnis
Noch [X] Tage bis zur Hochzeit
2.348,50 €

Exakt ermittelt nach Vorgaben 2026

Detaillierte Aufschlüsselung
Budget pro Gast 642,80 €
Benötigte Tische 1.705,70 €
Effektiver Belastungssatz 27,4 %
Ergebnis exportieren:

„Kostenbanden sind Richtwerte aus Erhebungen; die Namensinfos ersetzen keine Rechtsberatung.

Auf den Punkt: Direkte Antwort

Der Rechner ermittelt die Tage bis zu deinem Hochzeitstermin, schlägt eine Budget-Aufteilung nach belegten Kostenbanden vor (deutsche Hochzeiten kosten im Schnitt 15.000 bis 20.000 Euro) und berechnet aus Gästezahl und Tischgröße die benötigten Tische. Beim Namen gilt seit dem 1. Mai 2025: Beide Partner können einen Doppelnamen führen (§ 1355 BGB) — Trauzeugen sind seit 1998 keine Pflicht mehr. Stand: Oktober 2026.

So funktioniert der hochzeit-rechner

Vier Module, ein Plan:

  1. Countdown.

Hochzeitstermin minus heute = Resttage. Dazu eine Meilenstein-Checkliste, die sich am Termin orientiert (gängige Planungspraxis): 12 Monate vorher Location und Standesamt-Termin sichern, 9 Monate Catering und Fotograf buchen, 6 Monate Einladungen verschicken, 3 Monate Anprobe und Menüauswahl, 1 Monat Sitzplan finalisieren. (Annahme: übliche Vorlaufzeiten — keine Rechtsfolge.)
2.

Budget-Aufteilung. Du gibst dein Gesamtbudget ein; der Rechner verteilt es auf die Kostenpositionen — nicht nach Gefühl, sondern nach den Banden aus aktuellen Erhebungen (siehe unten).

Jede Position zeigt dir die Spanne von „schlank" bis „großzügig". 3.

Gästeliste und Sitzplan. Aus Gästezahl und Plätzen pro Tisch berechnet der Rechner die Tischzahl: Tische = aufrunden(Gäste ÷ Plätze pro Tisch).

Dazu eine RSVP-Logik (zugesagt/offen/abgesagt), damit du jederzeit weißt, mit wie vielen Gästen du wirklich rechnest. 4.

Name und Formalitäten. Der Rechner fasst deine Namensoptionen nach aktuellem Recht zusammen (§ 1355 BGB) und erinnert an die Standesamt-Anmeldung — die Gebühren dafür legt jede Gemeinde selbst fest.

Was ändert sich 2026 / 2027?

Namensrecht: Die Reform gilt. Seit dem 1. Mai 2025 ist das neue Ehenamenrecht in Kraft — und bleibt es: Beide Eheleute können einen Doppelnamen als Ehenamen führen (früher durfte das nur einer), mit oder ohne Bindestrich nach eurer Wahl.

Der Name darf aus höchstens zwei Namensteilen bestehen. Die Erklärung gebt ihr beim Standesamt ab — idealerweise bei der Eheschließung; später geht es nur noch öffentlich beglaubigt (§ 1355 Abs. 4 BGB).

Trauzeugen: weiter keine Pflicht. Seit dem 1. Juli 1998 sind bei der standesamtlichen Trauung keine Zeugen mehr vorgeschrieben; ihr könnt bis zu zwei benennen (§ 1312 BGB). Sie haben keine gesetzlichen Pflichten — es ist eine rein symbolische Rolle.

Familienleistungen im Blick: Plant ihr nach der Hochzeit ein Kind, gelten ab 2027 neue Regeln — das Kindergeld wird ab dem 1. Januar 2027 automatisch ausgezahlt (kein Antrag mehr), und die Elterngeld-Reform (Entwurf, noch nicht beschlossen) könnte für Geburten ab November 2027 kürzere Bezugszeiten bei höheren Sätzen bringen. Details rechnen der kindergeld-rechner und der elterngeld-rechner.

Stand: Oktober 2026. Für vertiefende Berechnungen können Sie direkt den Steuerklasse nach der Hochzeit prüfen heranziehen.

Beispielrechnung: 15.000 Euro Budget, 80 Gäste

Der hochzeit-rechner verteilt dein Budget so — als Beispiel, nicht als Norm:

  • Verfügbar pro Gast: 15.000 € ÷ 80 = 187,50 € — das liegt über der üblichen Pro-Kopf-Spanne von 100 bis 150 Euro, also ist Luft für Extras.
  • Location und Catering (ca. 50 %): 7.500 € — bei 80 Gästen realistisch, wenn du im mittleren Segment feierst (Banden: Location 150–3.000 €, Essen 2.000–8.000 € je nach Menü oder Buffet).
  • Fotograf (ca. 10 %): 1.500 € — obere Bandengrenze (400–1.500 €), weil Bilder bleiben.
  • Musik (ca. 8 %): 1.200 € — DJ im Mittelfeld der Bande (400–2.500 €).
  • Deko und Blumen (ca. 5 %): 750 € — Deko-Bande 300–500 € plus Brautstrauß 50–500 €.
  • Kleidung und Ringe (ca. 12 %): 1.800 € — Banden: Kleidung 500–5.000 €, Ringe 200–5.000 €.
  • Papeterie, Torte, Sonstiges (ca. 5 %): 750 € — Einladungen 200–600 €, Torte 150–500 €.
  • Puffer (10 %): 1.500 € — die wichtigste Zeile. Fast jede Hochzeit wird teurer als geplant; der Puffer ist keine Option, sondern Pflicht (Faustregel der Planungspraxis).

Sitzplan dazu: 80 Gäste an 8er-Tischen → 80 ÷ 8 = 10 Tische. An 10er-Tischen wären es 8 — der Rechner zeigt dir beide Varianten, damit du mit der Location verhandeln kannst.

Typische Fehler

  1. Ohne Puffer planen.

Die häufigste Budget-Falle: Am Ende wird fast jede Hochzeit teurer als kalkuliert. Plane 10 Prozent Puffer ein — und rühre ihn nur für echte Notfälle an.

  1. Pro-Kopf-Kosten unterschätzen.

Mit 100 bis 150 Euro pro Gast liegst du im realistischen Rahmen — wer mit 50 Euro rechnet, erlebt bei der Catering-Rechnung eine böse Überraschung. 3.

Gästezahl erst spät finalisieren. Jeder zusätzliche Gast kostet Essen, Getränke und Platz.

Lege die Liste früh fest und rechne nur mit Zusagen, nicht mit Hoffnungen. 4.

Location zu spät buchen. Beliebte Locations sind 12 Monate im Voraus weg — wer zu spät kommt, zahlt Aufpreis oder Kompromisse.

  1. Altes Namensrecht annehmen.

Viele Ratgeber behaupten noch, nur ein Partner dürfe einen Doppelnamen führen — seit dem 1. Mai 2025 stimmt das nicht mehr. 6.

Trauzeugen für Pflicht halten. Sie sind seit 1998 keine Pflicht — du musst niemanden „verpflichten", der die Rolle nicht will.

Sonderfälle und Ausnahmen

Nur Standesamt, keine Feier: Dann schrumpft das Budget auf Formalitäten (100–150 Euro Richtwert), Trauung (50–100 Euro) und Ringe — die Countdown- und Namensmodule des Rechners funktionieren trotzdem.

Heirat im Ausland: Die Eheschließung folgt dem Recht des Trauungslands; für die Anerkennung in Deutschland und die Namensführung nach deutschem Recht brauchst du ggf. eine Erklärung beim Standesamt. Plane mehr Vorlauf für Urkunden und Übersetzungen ein.

Binationale Paare: Gehört ein Partner einem anderen Staat an, kann für die Namenswahl auch dessen Heimatrecht infrage kommen (Art. 10 EGBGB) — das Standesamt berät euch dazu. Allgemeine Information, kein Ersatz für Rechtsberatung. Zur optimalen Gesamtplanung empfiehlt sich ergänzend unser praktischer Familienplanung: Wann kommt das Baby?.

Geschiedene oder verwitwete Partner: Der Ehename aus der früheren Ehe bleibt bestehen; du kannst deinen Geburtsnamen wieder annehmen oder einen Begleitnamen voranstellen bzw. anfügen (§ 1355 Abs. 5 BGB, Erklärung öffentlich beglaubigt).

Gleichgeschlechtliche Ehe: Das Ehenamensrecht gilt seit Oktober 2017 unabhängig vom Geschlecht der Eheleute — alle Optionen stehen allen Paaren offen.

Kirchliche oder freie Trauung zusätzlich: Rechtlich zählt nur das Standesamt. Viele Paare heiraten standesamtlich klein und feiern groß bei der kirchlichen oder freien Trauung — der Rechner plant beide Termine als getrennte Countdowns.

Was bedeutet das Ergebnis für dich?

Dein Ergebnis ist ein Plan in vier Zahlen: Resttage, Budget pro Position, Tische und Namensoption. Konkret:

  • Resttage → To-do-Liste: Arbeite die Meilensteine von hinten nach vorne ab — was 12 Monate Vorlauf braucht, darf nicht warten.
  • Budget → Verhandlungsbasis: Mit den Banden gehst du zu Dienstleistern und erkennst sofort, ob ein Angebot im Rahmen liegt oder nicht.
  • Tische → Location-Gespräch: Die Tischzahl bestimmt Saalgröße und Bestuhlung — nimm sie zum Besichtigungstermin mit.
  • Name → Standesamt-Termin: Entscheidet euch vor der Trauung, ob und welchen Ehenamen ihr wollt — die Erklärung beim Standesamt ist der Moment, an dem es offiziell wird.
  • Nach der Hochzeit: Mit der Heirat ändert sich oft die Steuerklasse — der ehegattensplitting-rechner zeigt, was das für euer Netto bedeutet. Und wenn Familienplanung ansteht, rechnen der geburtstermin-rechner und der elterngeld-rechner weiter. Der hochzeit-rechner hat seinen Job getan, sobald du entspannt Ja sagen kannst.

Mathematische Formel-Spezifikation

Exakte Berechnungsvorschrift nach Gesetzesgrundlage

**Countdown:** resttage = hochzeitstermin − heute (Tage). Zweiter Termin optional → eigener Countdown. **Meilensteine (Annahmen, gängige Planungspraxis):** T−12 Monate: Location, Standesamt-Termin; T−9: Catering, Fotograf; T−6: Einladungen; T−3: Anprobe, Menü; T−1: Sitzplan final. Als Checkliste mit Fälligkeitsdatum = termin − offset. **Budget:** pro_kopf = budget ÷ gäste. Standard-Aufteilung (Beispiel-Prozentsätze, vom Nutzer änderbar): Location+Catering 50 %, Kleidung+Ringe 12 %, Fotograf 10 %, Musik 8 %, Deko+Blumen 5 %, Papeterie+Torte+Sonstiges 5 %, Puffer 10 %. Jede Position zeigt zusätzlich die belegte Kostenbande (Quelle: myself.de-Richtwerte, SZ-Interview 2026): Location 150–3.000 €, Essen 2.000–8.000 € (100 Gäste), Getränke 1.000–2.500 €, Fotograf 400–1.500 €, DJ/Band 400–2.500 €, Deko 300–500 €, Einladungen 200–600 €, Torte 150–500 €, Kleidung 500–5.000 €, Ringe 200–5.000 €, Styling 50–500 €, Strauß 50–500 €, Reise 1.000–5.000 €, Auto 300–500 €, Formalitäten 100–150 €, Trauung 50–100 €. Pro-Kopf-Richtwert 100–150 €/Gast (myself.de). Gesamt-Durchschnitt 15.000–20.000 € (Süddeutsche, Hochzeitsplaner, 2026). **Sitzplan:** tische = ceil(gäste_zugesagt ÷ plaetze_pro_tisch). RSVP-Status je Gast: zugesagt/offen/abgesagt; Rechnung mit Zusagen + offene × 0,5 (Annahme, änderbar). **Namensoptionen (§ 1355 BGB, Stand seit 1.5.2025, Quelle: gesetze-im-internet.de):** (a) Geburtsname eines Partners; (b) geführter Familienname eines Partners; (c) Doppelname aus beiden (Bindestrich optional, max. 2 Namensteile); (d) kein Ehename (beide behalten ihre Namen). Erklärung beim Standesamt, später nur öffentlich beglaubigt. **Trauzeugen:** 0–2, keine Pflicht seit 1.7.1998 (§ 1312 BGB). (Annahme: keine.)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Alles Wissenswerte zu Voraussetzungen, Gesetzen und Besonderheiten

1 Was kostet eine Hochzeit in Deutschland im Schnitt?

Der Großteil der Hochzeiten kostet zwischen 15.000 und 20.000 Euro (Hochzeitsplaner Frank Matthée, 2026); als gefühlter Durchschnitt nennen viele Paare rund 17.000 Euro ohne Flitterwochen und Ringe. Nach oben gibt es kaum Grenzen — nach unten geht es mit kleiner Feier auch deutlich günstiger.

2 Wie viel Budget sollte ich pro Gast einplanen?

Als grober Richtwert gelten 100 bis 150 Euro pro Gast für Essen, Getränke und anteilige Fixkosten. Bei 80 Gästen sind das 8.000 bis 12.000 Euro — der größte Brocken deines Budgets.

3 Dürfen beide Partner einen Doppelnamen führen?

Ja — seit dem 1. Mai 2025 können beide Eheleute einen aus beiden Namen gebildeten Doppelnamen als Ehenamen führen, mit oder ohne Bindestrich (§ 1355 Abs. 2 BGB). Der Name darf aus höchstens zwei Namensteilen bestehen.

4 Brauchen wir Trauzeugen?

Nein — bei der standesamtlichen Trauung sind seit dem 1. Juli 1998 keine Zeugen mehr vorgeschrieben. Ihr könnt bis zu zwei benennen (§ 1312 BGB); sie haben keine gesetzlichen Pflichten.

5 Was kostet die standesamtliche Trauung?

Das legt jede Gemeinde selbst fest — es gibt keine bundeseinheitliche Gebühr. Als grobe Richtwerte nennen Ratgeber 100 bis 150 Euro für Formalitäten und 50 bis 100 Euro für die Trauung; frag direkt bei deinem Standesamt nach.

6 Wie viele Gäste passen an einen Tisch?

Üblich sind 8 bis 10 Personen pro Tisch. Die Tischzahl rechnest du so: aufrunden(Gäste ÷ Plätze pro Tisch) — bei 80 Gästen und 8er-Tischen also 10 Tische.

7 Wie viel Puffer sollte das Budget enthalten?

Die Faustregel der Planungspraxis: 10 Prozent des Budgets als Puffer. Fast jede Hochzeit wird teurer als geplant — der Puffer fängt das auf, ohne dass du an anderer Stelle streichen musst.

8 Kann ich meinen Namen nach der Hochzeit noch ändern?

Grundsätzlich soll die Ehenamens-Erklärung bei der Eheschließung erfolgen; später geht sie nur noch öffentlich beglaubigt (§ 1355 Abs. 4 BGB). Nach Scheidung oder Verwitwung kannst du deinen Geburtsnamen wieder annehmen (§ 1355 Abs. 5 BGB).

9 Wer zahlt die Hochzeit — gibt es Regeln?

Nein, es gibt keine gesetzliche oder allgemeingültige Regel. Traditionell zahlten die Brauteltern, heute teilen sich die meisten Paare die Kosten — oft mit Zuschüssen der Familien. Entscheidet das früh und schriftlich, das erspart Streit.

Hinweis: Diese Informationen ersetzt keine Rechtsberatung — für deine individuelle Situation wende dich an dein Standesamt oder eine fachkundige Stelle.

Geprüfte Quellen & Rechtsgrundlagen

  • • myself.de — Kostenbanden pro Position, Studie „So heiratet Deutschland" (30 %: 10.000–15.000 €; ~25 %: 6.000–10.000 €), Pro-Kopf 100–150 €: https://www.myself.de/lifestyle/social-life/kosten-hochzeit/
  • • Süddeutsche Zeitung — Hochzeitsplaner-Interview (~Aug 2026): Großteil 15.000–20.000 € im Schnitt: https://www.sueddeutsche.de/li.3489969?utm_campaign=sz_meta
  • • gutefrage.net — Paare Sep 2026: „rund 17.000 Euro ohne Flitterwochen und Ringe": https://www.gutefrage.net/frage/wie-viel-geld-habt-ihrwuerdet-ihr-fuer-eure-hochzeit-ausgeben
  • • § 1355 BGB — Ehename, Doppelnamen seit 1.5.2025 (Wortlaut): https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1355.html
  • • Bundesministerium der Justiz / diplo.de — Namensrechtsreform ab 1. Mai 2025 (Doppelname, max. 2 Namensteile, Bindestrich optional): https://polen.diplo.de/resource/blob/2714690/551d37d5a56a57fb223821a533f6cf21/namensrecht-ab-1-mai-data.pdf
  • • de.wikipedia.org — Trauzeuge: keine Zeugenpflicht seit 1.7.1998, bis zu zwei nach § 1312 BGB: https://de.wikipedia.org/wiki/Trauzeuge
  • • familienjournal.com — Elterngeld-Reform-Entwurf (Stand 11.8.2026): https://www.familienjournal.com/elterngeld-reform-2027-stichtag-bezugsdauer/
  • • Süddeutsche Zeitung — Kindergeld automatisch ab 1.1.2027: https://www.sueddeutsche.de/li.3554001?utm_campaign=sz_meta