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Finanzen & Kredite • Geprüfte Rechenlogik 2026/2027

Rendite-Rechner 2026: Was bleibt wirklich übrig?

Dein Depot steht im Plus, dein ETF läuft – aber was kommt davon am Ende wirklich bei dir an? Zwischen Bruttoertrag und deinem Kontoauszug fressen Kosten, Steuern und Inflation einen großen Teil der Rendite auf, oft mehr als die Hälfte. Mit dem Rendite-Rechner rechnest du deine Geldanlage ehrlich durch: die Nettorendite nach Kosten und Steuern, die Realrendite nach Inflation und den internen Zinsfuß (IRR) für unregelmäßige Zahlungsströme. Kostenlos, ohne Anmeldung – mit den aktuellen Steuerwerten für 2026.

Interaktiver Rendite-Rechner 2026

Offizieller BMF- & Gesetzesstand 2026/2027

Live-Berechnung
€

Wie viel legst du einmalig an?

€, optional
Jahre
% p. a.

1.000 € (ledig) / 2.000 € (zusammenveranlagt) / bereits aufgebraucht

Teilfreistellung (30 %): Ja/Nein

Ja/Nein

% p. a., Standard: 3,3 %

3,3 %)

Tabelle Jahr/Betrag

Berechnungsergebnis
Endkapital brutto / netto nach Steuern
2.348,50 €

Exakt ermittelt nach Vorgaben 2026

Detaillierte Aufschlüsselung
Nettorendite 642,80 €
Realrendite 1.705,70 €
Effektiver Belastungssatz 27,4 %
Ergebnis exportieren:

„Unverbindliche Schätzung auf Basis der Steuerwerte 2026. Ersetzt keine Anlageberatung.

Auf den Punkt: Direkte Antwort

Deine echte Rendite hat drei Stufen. Erstens die Bruttorendite: Ertrag geteilt durch eingesetztes Kapital, zum Beispiel 7 % pro Jahr. Zweitens die Nettorendite: Brutto minus Kosten (Fondskosten, Depotgebühren) minus Steuern – bei Kapitalerträgen 25 % Abgeltungsteuer plus 5,5 % Solidaritätszuschlag darauf, also effektiv 26,375 %, abzüglich deines Freistellungsauftrags von 1.000 € pro Jahr. Drittens die Realrendite: was nach Abzug der Inflation an Kaufkraft übrig bleibt. Aus 7 % Brutto werden im Beispiel unten nach Kosten, Steuern und 3,3 % Inflation gerade einmal rund 1,9 % reale Jahresrendite. Mit dem Rendite-Rechner siehst du alle drei Stufen für deine eigenen Zahlen in Sekunden.

So funktioniert der Rendite-Rechner: vom Bruttoertrag zur Nettorendite

Du gibst Startkapital, Einzahlungen, Laufzeit und die angenommene Bruttorendite ein. Der Rechner zieht dann drei Schichten ab – in dieser Reihenfolge, weil jede Schicht auf dem Ergebnis der vorherigen aufbaut.

Schicht 1: Kosten. Fondsmanager, Depot und Transaktionen kosten Geld, auch wenn du sie kaum spürst.

Die wichtigste Kennzahl ist die Kostenquote (TER) bei Fonds und ETFs. Die Verbraucherzentrale Hamburg rechnet in ihrem Renditevergleich mit Kosten von 0,5 % pro Jahr für Aktienanlagen – eine realistische Annahme für einen aktiv gemanagten Fonds oder ein Depot mit mehreren Positionen; ein einfacher ETF liegt meist deutlich darunter.

Kosten wirken wie eine dauerhafte Gegenrendite: Bei 7 % Brutto und 0,5 % Kosten bleiben 6,5 % – über zehn Jahre frisst das rund 900 € von 10.000 € Startkapital.

Schicht 2: Steuern. Auf Gewinne aus Kapitalvermögen greift die Abgeltungsteuer: 25 % plus 5,5 % Solidaritätszuschlag auf die Steuer, also effektiv 26,375 % (Kirchensteuer würde noch dazukommen).

Zwei Hebel senken die Last: der Freistellungsauftrag – 1.000 € Kapitalerträge pro Jahr bleiben für Singles steuerfrei (2.000 € bei Zusammenveranlagten) – und die Teilfreistellung nach § 20 InvStG: Bei Aktienfonds bleiben 30 % der Erträge steuerfrei, weil der Fonds die Gewinne schon auf Unternehmensebene versteuert hat. Der Rechner wendet beide automatisch an, wenn du sie aktivierst.

Schicht 3: Inflation. Was nützen 5 % Nettorendite, wenn alles 3,3 % teurer wird?

Die Realrendite misst den Kaufkraftzuwachs. Näherungsweise gilt: Realrendite ≈ Nominalrendite minus Inflationsrate.

Exakt rechnet man mit der Fisher-Gleichung: Realrendite = (1 + Nominalrendite) / (1 + Inflationsrate) − 1. Bei kleinen Zahlen ist der Unterschied gering, bei hoher Inflation wird er spürbar.

Der IRR für unregelmäßige Zahlungen. Sparst du monatlich, kaufst zwischendurch nach oder entnimmst Geld, reicht die simple „Ertrag durch Kapital"-Formel nicht mehr.

Der interne Zinsfuß (IRR) ist dann der Zinssatz, bei dem der Barwert aller Ein- und Auszahlungen genau null ergibt – also die eine Jahresrendite, die deine komplette Zahlungsreihe zusammenfasst. Der Rechner löst das iterativ für dich. Für vertiefende Berechnungen können Sie direkt den Zinseszins-Rechner heranziehen.

Brutto, netto, real: die drei Renditen im Vergleich

Viele Anleger vergleichen Äpfel mit Birnen, weil sie nicht dieselbe Renditestufe meinen. Deshalb hier die saubere Abgrenzung:

  • Bruttorendite: Ertrag vor allem. Nützlich für den Produktvergleich (Fonds A vs. Fonds B), sagt aber nichts über dein Konto aus.
  • Nettorendite: nach Kosten und Steuern. Das ist die Zahl, die deinen Kontostand erklärt – und die einzige, die für deine Planung zählt.
  • Realrendite: Nettorendite nach Inflation. Das ist die Zahl, die deinen Lebensstandard erklärt. Eine Nettorendite von 2 % bei 3,3 % Inflation bedeutet: Dein Geld wächst, deine Kaufkraft schrumpft.

Merksatz: Brutto ist Werbung, netto ist Konto, real ist Leben.

Was ändert sich 2026 – und was kommt 2027?

2026 gilt: Die Abgeltungsteuer bleibt bei 25 % zuzüglich 5,5 % Solidaritätszuschlag – effektiv 26,375 % auf den steuerpflichtigen Teil deiner Kapitalerträge. Der Freistellungsauftrag (Sparer-Pauschbetrag) liegt unverändert bei 1.000 € pro Person und Jahr bzw. 2.000 € bei zusammenveranlagten Paaren.

Die Teilfreistellung für Aktienfonds (30 %) gilt weiter nach § 20 InvStG. Auf der Inflationsseite: Die Verbraucherpreise lagen im September 2026 um 3,3 % über dem Vorjahresmonat (endgültige Destatis-Zahlen, veröffentlicht am 13. Oktober 2026) – deutlich über dem 2-%-Ziel der EZB.

Das heißt: Deine Realrendite fällt 2026 niedriger aus als in den Vorjahren, in denen die Inflation bei 2,2 % (2024 und 2025) lag.

2027 kommt (Stand Oktober 2026): Für die Abgeltungsteuer und den Freistellungsauftrag sind keine Änderungen beschlossen oder angekündigt – beide Werte bleiben nach aktuellem Stand stabil. Was sich ändern kann, ist das Zins- und Inflationsumfeld: Die EZB hält an ihrem mittelfristigen Inflationsziel von 2 % fest, und das ifo Institut prognostiziert für 2026 eine Teuerungsrate von 2,2 % und für 2027 von 2,3 %.

Diese Seite wird aktualisiert, sobald neue amtliche Werte vorliegen.

Beispielrechnung: 10.000 € über 10 Jahre

Anna legt 10.000 € für zehn Jahre in einen Fonds an. Wir rechnen mit einer angenommenen Bruttorendite von 7 % pro Jahr – das ist ein Beispielwert, keine Prognose.

Schritt 1 – Brutto: 10.000 € × 1,07¹⁰ = 19.671,51 €. Der Bruttoertrag beträgt 9.671,51 €.

Schritt 2 – Kosten: Bei 0,5 % Kosten pro Jahr (Annahme nach Verbraucherzentrale Hamburg) sinkt die Jahresrendite auf 6,5 %: 10.000 € × 1,065¹⁰ = 18.771,37 €. Die Kosten haben 900,14 € gekostet – fast ein Zehntel des Bruttoertrags. Zur optimalen Gesamtplanung empfiehlt sich ergänzend unser praktischer Aktien-Steuer-Rechner.

Schritt 3 – Steuern: Der Gewinn nach Kosten beträgt 8.771,37 €. Anna stellt einen Freistellungsauftrag über 1.000 €, also sind 7.771,37 € steuerpflichtig. Steuer: 7.771,37 € × 26,375 % = 2.049,70 €. Übrig: 10.000 € + 8.771,37 € − 2.049,70 € = 16.721,67 €.

Schritt 4 – Nettorendite: (16.721,67 € / 10.000 €)^(1/10) − 1 = 5,28 % pro Jahr. Von 7 % Brutto sind nach Kosten und Steuern 5,28 % übrig.

Schritt 5 – Realrendite: Bei 3,3 % Inflation (September 2026): (1,0528 / 1,033) − 1 = 1,91 % pro Jahr reale Kaufkraftsteigerung. Das ist die ehrliche Zahl.

IRR-Bonus: Zahlt Anna stattdessen fünfmal 2.500 € ein (insgesamt 12.500 €) und erhält am Ende 15.000 € zurück, ergibt sich ein interner Zinsfuß von knapp 8 % pro Jahr – die eine Kennzahl, die diese unregelmäßige Zahlungsreihe fair zusammenfasst.

Typische Fehler

  • Nur Brutto vergleichen. Zwei Fonds mit 7 % und 6,5 % Brutto können nach Kosten und Steuern die Reihenfolge tauschen. Vergleiche immer netto.
  • Freistellungsauftrag verschenken. Wer keinen Auftrag erteilt, zahlt Abgeltungsteuer auf die ersten 1.000 € Erträge – und holt sie sich erst über die Steuererklärung zurück. Erteile den Auftrag direkt bei deiner Bank oder deinem Broker.
  • Teilfreistellung ignorieren. Bei Aktienfonds sind 30 % der Erträge steuerfrei (§ 20 InvStG). Wer das nicht einrechnet, rechnet seine ETF-Rendite zu schlecht.
  • Inflation vergessen. 5 % nominal klingen gut, sind bei 3,3 % Inflation aber nur rund 1,6 % real. Plane mit Realrenditen, nicht mit nominalen.
  • IRR mit Durchschnittsrendite verwechseln. Bei unregelmäßigen Einzahlungen ist der einfache Durchschnitt falsch – nur der interne Zinsfuß gewichtet das Timing korrekt.
  • Kosten als Kleinigkeit abtun. 0,5 % pro Jahr klingen nach nichts, kosten dich über zehn Jahre aber fast 1.000 € pro 10.000 € Anlage – der Zinseszins arbeitet auch gegen dich.

Sonderfälle / Ausnahmen

  • Verlustverrechnung: Verluste aus Aktienverkäufen kannst du mit Gewinnen verrechnen – aber nur innerhalb bestimmter Verlustverrechnungstöpfe (Aktienverluste nur mit Aktiengewinnen). Der Rechner berücksichtigt einen von dir eingegebenen Verlustvortrag.
  • Kirchensteuer: Bist du kirchensteuerpflichtig, erhöht sie die Abgabenlast auf Kapitalerträge zusätzlich. Gib deinen Status im Rechner an.
  • Ausländische Quellensteuer: Dividenden ausländischer Aktien sind oft schon im Ausland besteuert. Per Doppelbesteuerungsabkommen wird ein Teil angerechnet – der Rest mindert deine Nettorendite.
  • Vorabpauschale: Bei thesaurierenden Fonds fällt jährlich eine Vorabpauschale an, die vorab versteuert wird. Sie senkt nicht deine Gesamtrendite, verschiebt aber Steuerzahlungen nach vorne.
  • Immobilien-Sonderfall: Diese Seite rechnet Geldanlagen. Für vermietete Immobilien gelten andere Regeln (Abschreibung, Spekulationsfrist zehn Jahre) – dafür gibt es eigene Rechner.

Was bedeutet das Ergebnis für dich?

Deine Nettorendite ist dein Kompass für drei Entscheidungen – und genau dafür ist der Rendite-Rechner gebaut: Er zeigt dir alle drei Stufen, Brutto, Netto und Real, für deine eigenen Zahlen nebeneinander. Erstens: Lohnt sich das Produkt?

Eine Geldanlage mit 2 % Nettorendite bei 3,3 % Inflation vernichtet Kaufkraft – dann ist sie kein Vermögensaufbau, sondern Vermögensverzehr. Zweitens: Wo sind die größten Hebel?

Meist sind es nicht 0,2 % mehr Bruttorendite, sondern niedrigere Kosten, ein ausgeschöpfter Freistellungsauftrag und die Teilfreistellung. Drittens: Reicht es für dein Ziel?

Rechne rückwärts: Welches Endkapital brauchst du in zehn Jahren – und welche Nettorendite bringt dich dorthin? Wenn die Lücke zu groß ist, helfen nur höhere Sparraten oder mehr Zeit, nicht riskantere Produkte.

Mathematische Formel-Spezifikation

Exakte Berechnungsvorschrift nach Gesetzesgrundlage

**Eingaben (Variablen):** K0 (Startkapital, €), S (monatliche Sparrate, €, Standard 0), n (Jahre), r_brutto (% p.a., Dezimal), c (Kostenquote % p.a., Dezimal), F (Freistellungsauftrag €/Jahr: 1000 / 2000 / 0), TF (Teilfreistellung 0 oder 0,30), kirche (bool), infl (% p.a., Standard 0,033), CF[] (optionale Zahlungsreihe für IRR: Array {t in Jahren, betrag}). **Berechnung (jährliche Schritte, Sparrate monatlich vorschüssig vereinfacht als Jahressumme):** 1. r_netto_kosten = r_brutto − c 2. Endkapital vor Steuern: K_n = K0 × (1 + r_netto_kosten)^n + S×12 × (((1 + r_netto_kosten)^n − 1) / r_netto_kosten) 3. Gewinn G = K_n − K0 − S×12×n 4. Steuerpflichtig: B = max(0, (G − F) × (1 − TF)); bei Kirchensteuer: effektiver Satz nach § 32d EStG-Formel (26,375 % ohne Kirche als Standard) 5. Steuer T = B × 0,26375 (ohne Kirchensteuer) 6. Endkapital netto: K_netto = K_n − T 7. Nettorendite p.a.: (K_netto / (K0 + S×12×n))^(1/n) − 1 — Hinweis: bei Sparraten exakt per IRR lösen; vereinfachte Anzeige als „effektive Jahresrendite (geldgewichtet)" 8. IRR: Löse Σ CF_t / (1 + irr)^t = 0 per Newton-Verfahren (Startwert 0,05, max. 100 Iterationen, Toleranz 1e-8); keine Lösung → Hinweis ausgeben 9. Realrendite (Fisher): r_real = (1 + r_netto_pa) / (1 + infl) − 1 10. Kaufkraft heute: K_netto / (1 + infl)^n **Wertquellen:** Abgeltungsteuer 25 % + 5,5 % Soli (§ 32d EStG, Gesetze im Internet; unverändert 2027 per BMF-Übersicht); Sparer-Pauschbetrag 1.000/2.000 € (§ 20 Abs. 9 EStG); Teilfreistellung Aktienfonds 30 % (§ 20 InvStG); Kostenannahme 0,5 % p.a. als Beispielwert (Verbraucherzentrale Hamburg); Inflation 3,3 % (Destatis, September 2026, endgültig). **Rundung:** Geldbeträge auf Cent, Prozentsätze auf zwei Nachkommastellen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Alles Wissenswerte zu Voraussetzungen, Gesetzen und Besonderheiten

1 Was ist der Unterschied zwischen Bruttorendite und Nettorendite?

Die Bruttorendite ist der Ertrag vor allen Abzügen. Die Nettorendite zieht Kosten (z. B. Fondskosten, Depotgebühren) und Steuern (Abgeltungsteuer 25 % plus Solidaritätszuschlag) ab – sie zeigt, was wirklich auf deinem Konto landet.

2 Wie berechne ich meine Rendite nach Steuern?

Ziehe zuerst die Kosten von der Bruttorendite ab, dann den Freistellungsauftrag (1.000 € pro Jahr) vom Gewinn und versteuere den Rest mit effektiv 26,375 %. Der Renditerechner oben macht das automatisch – inklusive Teilfreistellung bei Aktienfonds.

3 Was ist der interne Zinsfuß (IRR)?

Der interne Zinsfuß ist der Zinssatz, bei dem der Barwert aller Ein- und Auszahlungen einer Investition genau null ergibt. Er fasst unregelmäßige Zahlungsreihen – etwa monatliche Sparraten plus eine Einmalanlage – in einer einzigen Jahresrendite zusammen.

4 Wann brauche ich den IRR statt der einfachen Renditeformel?

Sobald deine Einzahlungen unregelmäßig sind oder du zwischendurch Geld entnimmst. Die einfache Formel „Ertrag geteilt durch Kapital" gewichtet das Timing falsch; der IRR berücksichtigt, wann welches Geld geflossen ist.

5 Was ist die Realrendite?

Die Realrendite ist deine Rendite nach Abzug der Inflation – also der tatsächliche Kaufkraftzuwachs. Exakt: (1 + Nominalrendite) / (1 + Inflationsrate) − 1. Bei 5,28 % netto und 3,3 % Inflation sind das rund 1,9 % real.

6 Wie hoch ist die Abgeltungsteuer 2026?

Unverändert 25 % auf Kapitalerträge, zuzüglich 5,5 % Solidaritätszuschlag auf die Steuer – effektiv 26,375 %. Die ersten 1.000 € Erträge pro Jahr (2.000 € bei Paaren) bleiben über den Freistellungsauftrag steuerfrei.

7 Was bringt die Teilfreistellung bei Aktienfonds?

Bei Aktienfonds bleiben 30 % der Erträge steuerfrei (§ 20 InvStG), weil Gewinne schon auf Fondsebene versteuert wurden. Das senkt deine effektive Steuerlast spürbar – der Rechner berücksichtigt das, wenn du es aktivierst.

8 Was ist eine gute Rendite?

Ehrlich: Es gibt keine allgemeingültige Zahl. Entscheidend ist die Realrendite nach Kosten und Steuern im Verhältnis zum Risiko. Eine reale Rendite von 2–4 % pro Jahr nach allem ist für ein breit gestreutes Aktiendepot historisch plausibel – garantiert ist nichts.

9 Warum ist meine Depot-Performance anders als die Fonds-Rendite?

Weil der Fonds die Bruttorendite zeigt, dein Depot aber Kosten, Steuern, den Zeitpunkt deiner Käufe und Ausschüttungen abbildet. Genau diese Lücke schließt der Renditerechner: Er rechnet von der Produkt- auf deine persönliche Rendite um.

Rechtlicher Hinweis: Diese Inhalte ersetzen keine professionelle Anlageberatung. Alle Berechnungen sind unverbindliche Schätzungen auf Basis der Steuerwerte 2026.

Geprüfte Quellen & Rechtsgrundlagen

  • • Gesetze im Internet: § 32d EStG (Abgeltungsteuer 25 %), § 20 Abs. 9 EStG (Sparer-Pauschbetrag 1.000/2.000 €), § 20 InvStG (Teilfreistellung Aktienfonds 30 %)
  • • BMF: Übersicht Abgeltungsteuer – Sätze unverändert 2026/2027
  • • Verbraucherzentrale Hamburg (vzhh.de): Renditerechner Festgeld vs. Aktien – Kostenannahme 0,5 % p.a., inflationsbereinigte Darstellung
  • • Destatis: Verbraucherpreisindex September 2026, +3,3 % zum Vorjahresmonat (endgültig, 13.10.2026); Jahresdurchschnitte 2024/2025 je 2,2 %
  • • EZB: mittelfristiges Inflationsziel 2 %